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EM Stocks Review: Gute US-Vorgaben verpuffen
EMFIS.COM - Hongkong 28.05.2008 Die guten Vorgaben aus den USA hinterließen heute in Asien relativ wenig Eindruck. Die Anleger kaprizierten sich weniger auf die dort veröffentlichten Immobiliendaten (die gut ausgefallen waren), sondern eher auf das amerikanische Verbrauchervertrauen, das auf das niedrigste Niveau seit 1992 abgerutscht ist. Dementsprechend wurden bei den zyklischen Titeln weitere Gewinnmitnahmen vorgenommen. Noch schwächer entwickelten sich allerdings die Rohstoffwerte, nachdem es zuvor bei den Rohölnotierungen einen spürbaren Rückschlag gegeben hatte. Im Umkehrschluss konnten sich allerdings einige Titel, die bisher stark unter den Ölpreisen litten, gut erholen. Dies galt beispielsweise für Aktien aus der Luftfahrtbranche – allerdings nur in jenen Ländern, in denen die Treibstoffe nicht staatlich reglementiert sind.
In Japan verlor der Nikkei heute 1,3 Prozent auf 13.709 Punkte; der breitere Topix fiel um 1,4 Prozent auf 1348 Zähler. Naturgemäß waren es vor allem die Öl- und Rohstofftitel, die heute in Tokio unter die Räder kamen. Hier rutschten etwa Nippon Oil und Inpex Holdings um jeweils 4,6 Prozent ab, die Aktie des Handelskonzerns Mitsubishi ging um 3,5 Prozent nach unten. Daneben standen auch die Papiere der Schwerindustrie teils stark unter Druck. Hier verbilligten sich etwa Nippon Steel um 1,3 Prozent und Sumitomo Heavy um 2,9 Prozent. Im Elektroniksektor verloren Sony 1,4 Prozent und Pioneer 3,1 Prozent. Unter den Autowerten gaben Toyota 1,6 Prozent und Honda 1,2 Prozent ab. Dagegen sprangen Mazda Motor nach erfreulichen Produktionsdaten um 3,7 Prozent nach oben.
Wie in Japan konnten auch in Korea heute die anfänglichen Gewinne nicht gehalten werden. Der Kospi gab schlussendlich 1,07 Prozent auf 1805 Zähler ab. Insbesondere die Elektronikwerte entwickelten sich nach unten. Besonders stark unter Druck standen die Papiere von LG Electronics, die um 3,6 Prozent nach unten rutschten. Hier wird vermutet, dass das Unternehmen vor der Übernahme der Haushaltsgeräte-Sparte von General Electrics stehen könnte. LG Display verbilligten sich um weitere 1,2 Prozent. Der Großaktionär Philips Electronics könnte hier demnächst weitere Aktien abgeben. Samsung Electronics gingen um 1,4 Prozent nach unten. Daneben fielen Korea Electric Power nach einem Downgrade der UBS um 1,3 Prozent. Die Schweizer Großbank führte als Gründe dafür die hohen Ölpreise und den schwachen Won an. Hyundai Motor fielen um 1,9 Prozent, Posco verloren 1,4 Prozent. Einen Zugewinn von 0,7 Prozent verzeichnete hingegen die Aktie von SK Telecom, die heute als sicherer Hafen angesehen wurde. Daneben legten Korean Air dank gefallener Rohölnotierungen 4,7 Prozent zu.
Auch in Taiwan war das Marktgeschehen wenig erbaulich. Der TAIEX verlor 1,28 Prozent auf 8665 Stellen, wodurch die gestrige Erholung mehr als ausradiert wurde. Belastend wirkte sich unter anderem aus, dass heute die Erhöhung der staatlich reglementierten Benzin- und Dieselpreise in Kraft trat. Da diese sich aber immer noch unterhalb des Marktpreises befinden, werden weitere Preiserhöhungen für die Zukunft befürchtet. Vor allem im Luftfahrt-Sektor kam es dementsprechend zu Abschlägen. Hier gaben China Airlines 3,4 Prozent und EVA Airways 2,9 Prozent ab. Die Aktie der Reederei Evergreen Marine fiel um 2,4 Prozent. Im Technologiesegment gingen Quanta Computer um 3,1 Prozent und Asustek um 1,6 Prozent nach unten. Dagegen konnten sich Acer dem allgemeinen Abwärtstrend entgegenstemmen und sich um 1,2 Prozent verbessern. Die Aktie des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor, der zuletzt Preiserhöhungen angekündigt hatte, stieg um weitere 1,8 Prozent. Dagegen gaben die Papiere des kleineren Konkurrenten United Microelectronics 0,5 Prozent ab.
In Hongkong verlor der Hang Seng Index 0,1 Prozent auf 24.249 Punkte und schnitt damit im asienweiten Vergleich noch relativ gut ab. Vor allem die Aktien der Fluggesellschaften konnten sich dank des jüngsten Rückgangs bei den Ölpreisen gut erholen. Hier zogen Cathay Pacific um 3,1 Prozent an; Air China und China Southern Airlines verbesserten sich um jeweils 2,6 Prozent. Auch im China-Finanzsektor wurde wieder zugegriffen. Hier legten etwa China Construction Bank 0,8 Prozent zu. Zuvor wurde gemeldet, dass die Bank of America ihren Anteil an dem chinesischen Institut auf 10,75 Prozent aufstocken werde. Bei den Rohstoffwerten hagelte es allerdings Abschläge. So verbilligten sich Jiangxi Copper um 1,4 Prozent, Aluminum Corp of China rutschten um 2,4 Prozent ab. Die Papiere des Offshore-Ölförderers CNOOC brachen um 5,1 Prozent ein. Dagegen wurde der schwächere Ölpreis für die Raffinerie-Betreiber als vorteilhaft angesehen. Sinopec konnten sich dementsprechend um 0,7 Prozent erholen. Die Aktie von PetroChina stieg um 0,2 Prozent. Auch PetroChina verfügt über eine umfangreiche Raffinerie-Sparte.
In China belebte die Hoffnung auf eine baldige Einführung des Future-Handels das Marktgeschehen. Der Shanghai Composite Index stieg um 2,48 Prozent auf 3459 Punkte; der Shanghai A-Share Index gewann 2,47 Prozent auf 3629 Stellen hinzu.
In Japan verlor der Nikkei heute 1,3 Prozent auf 13.709 Punkte; der breitere Topix fiel um 1,4 Prozent auf 1348 Zähler. Naturgemäß waren es vor allem die Öl- und Rohstofftitel, die heute in Tokio unter die Räder kamen. Hier rutschten etwa Nippon Oil und Inpex Holdings um jeweils 4,6 Prozent ab, die Aktie des Handelskonzerns Mitsubishi ging um 3,5 Prozent nach unten. Daneben standen auch die Papiere der Schwerindustrie teils stark unter Druck. Hier verbilligten sich etwa Nippon Steel um 1,3 Prozent und Sumitomo Heavy um 2,9 Prozent. Im Elektroniksektor verloren Sony 1,4 Prozent und Pioneer 3,1 Prozent. Unter den Autowerten gaben Toyota 1,6 Prozent und Honda 1,2 Prozent ab. Dagegen sprangen Mazda Motor nach erfreulichen Produktionsdaten um 3,7 Prozent nach oben.
Wie in Japan konnten auch in Korea heute die anfänglichen Gewinne nicht gehalten werden. Der Kospi gab schlussendlich 1,07 Prozent auf 1805 Zähler ab. Insbesondere die Elektronikwerte entwickelten sich nach unten. Besonders stark unter Druck standen die Papiere von LG Electronics, die um 3,6 Prozent nach unten rutschten. Hier wird vermutet, dass das Unternehmen vor der Übernahme der Haushaltsgeräte-Sparte von General Electrics stehen könnte. LG Display verbilligten sich um weitere 1,2 Prozent. Der Großaktionär Philips Electronics könnte hier demnächst weitere Aktien abgeben. Samsung Electronics gingen um 1,4 Prozent nach unten. Daneben fielen Korea Electric Power nach einem Downgrade der UBS um 1,3 Prozent. Die Schweizer Großbank führte als Gründe dafür die hohen Ölpreise und den schwachen Won an. Hyundai Motor fielen um 1,9 Prozent, Posco verloren 1,4 Prozent. Einen Zugewinn von 0,7 Prozent verzeichnete hingegen die Aktie von SK Telecom, die heute als sicherer Hafen angesehen wurde. Daneben legten Korean Air dank gefallener Rohölnotierungen 4,7 Prozent zu.
Auch in Taiwan war das Marktgeschehen wenig erbaulich. Der TAIEX verlor 1,28 Prozent auf 8665 Stellen, wodurch die gestrige Erholung mehr als ausradiert wurde. Belastend wirkte sich unter anderem aus, dass heute die Erhöhung der staatlich reglementierten Benzin- und Dieselpreise in Kraft trat. Da diese sich aber immer noch unterhalb des Marktpreises befinden, werden weitere Preiserhöhungen für die Zukunft befürchtet. Vor allem im Luftfahrt-Sektor kam es dementsprechend zu Abschlägen. Hier gaben China Airlines 3,4 Prozent und EVA Airways 2,9 Prozent ab. Die Aktie der Reederei Evergreen Marine fiel um 2,4 Prozent. Im Technologiesegment gingen Quanta Computer um 3,1 Prozent und Asustek um 1,6 Prozent nach unten. Dagegen konnten sich Acer dem allgemeinen Abwärtstrend entgegenstemmen und sich um 1,2 Prozent verbessern. Die Aktie des Halbleiterriesen Taiwan Semiconductor, der zuletzt Preiserhöhungen angekündigt hatte, stieg um weitere 1,8 Prozent. Dagegen gaben die Papiere des kleineren Konkurrenten United Microelectronics 0,5 Prozent ab.
In Hongkong verlor der Hang Seng Index 0,1 Prozent auf 24.249 Punkte und schnitt damit im asienweiten Vergleich noch relativ gut ab. Vor allem die Aktien der Fluggesellschaften konnten sich dank des jüngsten Rückgangs bei den Ölpreisen gut erholen. Hier zogen Cathay Pacific um 3,1 Prozent an; Air China und China Southern Airlines verbesserten sich um jeweils 2,6 Prozent. Auch im China-Finanzsektor wurde wieder zugegriffen. Hier legten etwa China Construction Bank 0,8 Prozent zu. Zuvor wurde gemeldet, dass die Bank of America ihren Anteil an dem chinesischen Institut auf 10,75 Prozent aufstocken werde. Bei den Rohstoffwerten hagelte es allerdings Abschläge. So verbilligten sich Jiangxi Copper um 1,4 Prozent, Aluminum Corp of China rutschten um 2,4 Prozent ab. Die Papiere des Offshore-Ölförderers CNOOC brachen um 5,1 Prozent ein. Dagegen wurde der schwächere Ölpreis für die Raffinerie-Betreiber als vorteilhaft angesehen. Sinopec konnten sich dementsprechend um 0,7 Prozent erholen. Die Aktie von PetroChina stieg um 0,2 Prozent. Auch PetroChina verfügt über eine umfangreiche Raffinerie-Sparte.
In China belebte die Hoffnung auf eine baldige Einführung des Future-Handels das Marktgeschehen. Der Shanghai Composite Index stieg um 2,48 Prozent auf 3459 Punkte; der Shanghai A-Share Index gewann 2,47 Prozent auf 3629 Stellen hinzu.
| 14.08.2008 | Honda Motor einsteigen | Asia Investor | |
| 08.08.2008 | Honda kaufen | Fuchsbriefe | |
| 03.07.2008 | Honda Motor verkaufen | Asia Investor | |
| 25.06.2008 | Honda Motor halten | Asia Investor | |
| 19.09.2007 | Honda Motor weiter kaufen | Asia Investor |
Aktien in diesem Artikel
| Honda Motor | 22,2 | +1,7% | |
| Cathay Pacific Airways | 1,2 | +1,7% | |
| China Construction Bank 1 | 0,6 | +3,5% | |
| CNOOC 1 | 103,9 | -1,1% | |
| Mazda Motor | 3,6 | +3,8% | |
| Mitsubishi | 18,5 | +3,3% | |
| Nippon Oil | 4,2 | +4,5% | |
| Nippon Steel | 3,2 | +3,2% | |
| Sony | 26,2 | +0,7% | |
| Hyundai Motor | 7,9 | +0,6% | |
| Korea Electric Power | 10,1 | +1,3% | |
| LG Electronics | 15,7 | -1,1% | |
| LGPhilips LCD | 8,4 | -0,2% | |
| POSCO (Spons ADRS) | 73,5 | +1,1% | |
| Samsung Electronics | 115,0 | -4,9% | |
| SK Telecom | 13,8 | -1,9% | |
| Acer | 6,7 | +1,5% | |
| Asustek Computer | |||
| Quanta Computer 1 | |||
| Taiwan Semiconductor Manufacturing | 6,7 | -1,0% | |
| United Microelectronics |
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