Cheung Kong (Holdings) Aktie [WKN: 862398 / ISIN: HK0001000014]

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10.06.2008 12:45
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EM Stocks Review: Kräftige Abschläge in Asien

EMFIS.COM - An den asiatischen Aktienmärkten ging es heute auf breiter Front nach unten. Unter Druck gerieten vor allem die chinesischen Indices, die auf die Anhebung des Mindestreservesatzes bei den Banken kräftig korrigierten. Die Schwäche wirkte sich auch in Hongkong und anderen Aktienmärkten aus.

In Japan rutschte der Nikkei 225 Index auf den tiefsten Schlussstand seit zwei Wochen ab. Die Investoren sorgten sich hier um eine global um sich greifende Stagflation. Der Nikkei 225 Index verlor heute 1,1 Prozent auf 14.021 Punkte, der breitere TOPIX Index rutschte um ein Prozent auf 1.383 Punkte ab.
Hier gerieten vor allem die Banken unter Druck, nachdem die Lehman Brothers gestern meldeten, im zweiten Quartal 2,8 Mrd. USD Verlust zu erwarten. Die Mitsubishi UFJ verlor 1,8 Prozent auf 1.066 Yen, die Mizuho Financial gibt um 1,3 Prozent auf 553.000 Yen nach und bei der Sumitomo Financial Group verlor zwei Prozent auf 891.000 Yen. Auch die Immobilienwerte verloren. So gab die Mitsui Fudosan um 2,5 Prozent auf 2.380 Yen nach, die Mitsubishi Estate verlor 1,7 Prozent und bei der Sumitomo Realty ging es um 4,3 Prozent nach unten.
Auch die Exportwerte waren heute nicht gefragt, trotzdem der US Dollar gegenüber dem Yen auf den höchsten Stand seit drei Monaten zulegen konnte. Die Papiere der Canon verloren zwei Prozent, bei der Advantest Corp ging es um drei Prozent nach unten. Um 1,1 Prozent zulegen konnte die Aktie der Softbank Corp. Das Unternehmen wird Apples IPhone ab Mitte Juli in Japan vertreiben.

In Hongkong ging es heute kräftig nach unten. Dort waren die Börsen gestern geschlossen wodurch die Investoren heute deutlich auf die Anhebung des Mindestreservesatzes für Banken in China reagiert haben. Unter Druck gerieten hier die Papiere der Banken, Versicherer und Immobilienwerte.
Der Hang Seng Index verlor 4,2 Prozent auf 23.375 Punkte, der Hang Seng China Enterprises Index sackte um 5,35 Prozent auf 12.789 Punkte ab.
Ein Analyst der Core Pacific-Yamaichi sagte, dass der Markt davon ausging, dass die Regierung die Währungspolitik nach dem Erdbeben etwas lockert. Diese Hoffnung sei nun zerstört.
Deutlich nach unten ging es heute auch für die Telekomwerte. Eine China Telecom gab um 5,2 Prozent nach, die China Netcom verlor 9,6 Prozent und bei der China Unicom ging es um 8,3 Prozent nach unten. Die Ölraffinierer reagierten auf den über das Wochenende kräftig gestiegenen Ölpreis und schlossen mit Abschlägen. Bei der PetroChina ging es um 5,5 Prozent nach unten, die Sinopec verlor 5,9 Prozent. Auch die Airlines quittierten den Preisanstieg bei Öl mit Abschlägen. Die China Southern Airlines verlor 5,5 Prozent, die China Eastern Airlines korrigiert um knapp sechs Prozent und die Cathay Pacific rutscht um fünf Prozent ab.
Die Immobilienwerte brachen ebenfalls ein. So ging es bei der Hang Lung Properties um 5,6 Prozent nach unten, die China Construction verliert knapp fünf Prozent und bei der China Merchants Bank ging es um fünf Prozent nach unten, während die Bank of Communications 4,8 Prozent verlor.

Auch in Südkorea geht es heute nach unten. Der KOSPI schloss heute nahe eines Zwei-Monatstiefs. Hier sind es neben den allgemeinen Sorgen um die Weltwirtschaft auch innenpolitische Gründe, die die Aktien nach unten  zogen. Die südkoreanische Regierung hat angeboten, geschlossen zurückzutreten. Im Land gibt  es heftige Proteste gegen die Wiederaufnahme des Imports von US-Rindfleisch.
Der KOSPI Index verlor heute 1,9 Prozent auf 1.774 Punkte, der technologie-orientierte KOSDAQ Index verlor 1,7 Prozent auf 626 Punkte.
Die Aktien der Hynix Semiconductor verloren 0,8 Prozent auf 31.200 Won, die Samsung Electronics verlor 2,9 Prozent und die LG Electronics gaben um 2,2 Prozent nach.
Die Hyundai Heavy gab um 3,3 Prozent nach, während es bei der Daewoo Shipbuilding um 5,2 Prozent nach unten ging.

In China verlor der CSI 300 Index 8,1 Prozent auf 3.206 Punkte, der Shanghai A-Share Index rutschte um 7,73 Prozent auf 3.223 Punkte ab und der Shenzhen A-Share Index korrigierte um 7,45 Prozent auf 973 Punkte.
Der taiwanesische TAIEX verliert 2,5 Prozent auf 8.370 Punkte, in Thailand gibt der SET Index um 1,7 Prozent nach und in Indien verliert der Sensex Index 0,94 Prozent auf 14.923 Punkte.
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