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EM Stocks Review: Öl auf Rekordhoch - Japan und Korea geben deutlich nach
EMFIS.COM - 19.10.07 (www.emfis.com)
An den asiatischen Aktienmärkten ging es heute überwiegend nach unten. Die Vorgaben aus den USA brachten keine Richtung in die Märkte, darüber hinaus schafft der hohe Ölpreis, der gestern in New York erstmals die Marke von 90 USD je Barrel überschritten hat, einen Dämpfer.
Die Bank of America musste für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch um 32 Prozent bekannt geben was den Sektor allgemein unter Druck setzte. Auch eBay musste ein negatives Ergebnis bekannt geben. Die Erstanträge für Arbeitslosengeld stiegen entgegen der Erwartungen und der US Dollar gab gegenüber dem Euro weiter ab.
Der MSCI Asien Pazifik fällt um 0,7 Prozent auf 166,29 Punkte.
Der Nikkei 225 Index in Japan schloss mit einem Minus von 1,7 % auf 16.814,37 Punkten, der breitere Topix gab um 1,6 % auf 1.591,28 Punkte nach und verliert damit im Wochenvergleich 4,1 %. Der Nikkei verliert im Wochenvergleich drei Prozent und geht damit erstmals seit sechs Wochen mit einem Verlust in Wochenende.
Unter Druck kamen heute die Aktien der Canon, die 2,8 % auf 5.930 Yen verlor, Nintendo rutschte um 1,9 % auf 66.7000 Yen ab und die Toyota Motor Corp schloss mit einem Minus von 1,6 % bei 6.250 Punkten.
Darüber hinaus drückt der erstarkte Yen auf die Exporttitel. Der Yen ging mit 114,89 zum US Dollar in den Feierabend.
Auch die Finanztitel gerieten unter Druck. Die Mizuho verlor 2,2 % auf 616.000 Yen, die Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. verlor 1,3 % und Nomura Holdings gaben um zwei Prozent auf 1.944 Yen nach.
Der Markt in Hongkong blieb heute aufgrund eines Feiertages geschlossen.
Der südkoreanische Aktienmarkt kam heute ebenfalls unter die Räder und der KOSPI verabschiedet sich zum ersten Mal seit fünf Wochen mit einem Minus ins Wochenende.
Auch hier wirkte sich der hohe Ölpreis negativ aus, die Sorgen um negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur wachsen.
Der KOSPI verliert heute 1,8 % auf 1.970,1 Punkte. Der Ksoday Index verlor 0,7 % auf 786,93 Punkte.
Die Papiere der S-Oil, dem drittgrößten Ölraffinierer des Landes, verlor heute 3,5 % auf 79.000 Won, der Nettogewinn des Unternehmens fiel im dritten Quartal um 54 % auf 106,2 Mrd. Won. Ebenfalls nach unten ging es für die SK Energy Co, dem größten Raffinierer des Landes. Die Papiere verbilligten sich um vier Prozent auf 168.000 Won.
Nach oben ging es heute für die exportlastigen Elektroniktitel. Die Samsung Electronics Co stieg um 3,5 % auf 540.000 Won, die LG.Philips LCD kletterte um 1,7 % auf 41.600 Yen.
In Australien ging es für den S&P/ASX 200 Index um 0,9 % nach unten. Hier verloren die Minenwerte, angeführt von der BHP Billiton. Die Titel gaben auch nach, da der Kupferpreis derzeit fällt und die Lagerbestände des roten Metalls aktuell recht hoch sind.
Für die nächste Woche werden weitere Abschläge erwartet, vor allem bedingt durch den hohen Ölpreis.
Aber auch die Entwicklung in China wird mit Argusaugen beobachtet. China ist einer der Wachstumsfaktoren in Asien geworden. Mit den steigenden Bewertungen der Aktien fällt es den Anlegern immer schwerer, die Marktsituation zu beurteilen. Es breitet sich die Sorge aus, dass es zu einem Sell Off an der Börse in Hong Kong und China kommt und so die anderen Märkte der Region in Mitleidenschaft gezogen werden.
Dies und die Tatsache, dass die Konjunktur in den USA weiter schwächelt, lassen die Sorgen nicht unbegründet erscheinen.
In China schloss der CSI 300 Index heute mit einem Minus von 0,03 % bei 5.614 Punkten, der TAIEX verlor 0,26 % auf 9.611 Punkte. Der Straits Times Index in Singapur verlor 1,62 % auf 3.748 Punkte und der indische Sensex sackte um 2,44 % auf 17.559,98 Punkte ab.
An den asiatischen Aktienmärkten ging es heute überwiegend nach unten. Die Vorgaben aus den USA brachten keine Richtung in die Märkte, darüber hinaus schafft der hohe Ölpreis, der gestern in New York erstmals die Marke von 90 USD je Barrel überschritten hat, einen Dämpfer.
Die Bank of America musste für das dritte Quartal einen Gewinneinbruch um 32 Prozent bekannt geben was den Sektor allgemein unter Druck setzte. Auch eBay musste ein negatives Ergebnis bekannt geben. Die Erstanträge für Arbeitslosengeld stiegen entgegen der Erwartungen und der US Dollar gab gegenüber dem Euro weiter ab.
Der MSCI Asien Pazifik fällt um 0,7 Prozent auf 166,29 Punkte.
Der Nikkei 225 Index in Japan schloss mit einem Minus von 1,7 % auf 16.814,37 Punkten, der breitere Topix gab um 1,6 % auf 1.591,28 Punkte nach und verliert damit im Wochenvergleich 4,1 %. Der Nikkei verliert im Wochenvergleich drei Prozent und geht damit erstmals seit sechs Wochen mit einem Verlust in Wochenende.
Unter Druck kamen heute die Aktien der Canon, die 2,8 % auf 5.930 Yen verlor, Nintendo rutschte um 1,9 % auf 66.7000 Yen ab und die Toyota Motor Corp schloss mit einem Minus von 1,6 % bei 6.250 Punkten.
Darüber hinaus drückt der erstarkte Yen auf die Exporttitel. Der Yen ging mit 114,89 zum US Dollar in den Feierabend.
Auch die Finanztitel gerieten unter Druck. Die Mizuho verlor 2,2 % auf 616.000 Yen, die Mitsubishi UFJ Financial Group Inc. verlor 1,3 % und Nomura Holdings gaben um zwei Prozent auf 1.944 Yen nach.
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Auch hier wirkte sich der hohe Ölpreis negativ aus, die Sorgen um negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur wachsen.
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Die Papiere der S-Oil, dem drittgrößten Ölraffinierer des Landes, verlor heute 3,5 % auf 79.000 Won, der Nettogewinn des Unternehmens fiel im dritten Quartal um 54 % auf 106,2 Mrd. Won. Ebenfalls nach unten ging es für die SK Energy Co, dem größten Raffinierer des Landes. Die Papiere verbilligten sich um vier Prozent auf 168.000 Won.
Nach oben ging es heute für die exportlastigen Elektroniktitel. Die Samsung Electronics Co stieg um 3,5 % auf 540.000 Won, die LG.Philips LCD kletterte um 1,7 % auf 41.600 Yen.
In Australien ging es für den S&P/ASX 200 Index um 0,9 % nach unten. Hier verloren die Minenwerte, angeführt von der BHP Billiton. Die Titel gaben auch nach, da der Kupferpreis derzeit fällt und die Lagerbestände des roten Metalls aktuell recht hoch sind.
Für die nächste Woche werden weitere Abschläge erwartet, vor allem bedingt durch den hohen Ölpreis.
Aber auch die Entwicklung in China wird mit Argusaugen beobachtet. China ist einer der Wachstumsfaktoren in Asien geworden. Mit den steigenden Bewertungen der Aktien fällt es den Anlegern immer schwerer, die Marktsituation zu beurteilen. Es breitet sich die Sorge aus, dass es zu einem Sell Off an der Börse in Hong Kong und China kommt und so die anderen Märkte der Region in Mitleidenschaft gezogen werden.
Dies und die Tatsache, dass die Konjunktur in den USA weiter schwächelt, lassen die Sorgen nicht unbegründet erscheinen.
In China schloss der CSI 300 Index heute mit einem Minus von 0,03 % bei 5.614 Punkten, der TAIEX verlor 0,26 % auf 9.611 Punkte. Der Straits Times Index in Singapur verlor 1,62 % auf 3.748 Punkte und der indische Sensex sackte um 2,44 % auf 17.559,98 Punkte ab.
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Aktien in diesem Artikel
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| Matsui Securities | 3,6 | -0,3% | |
| Mitsubishi UFJ Financial Group | 5,5 | -2,0% | |
| Mitsui Sumitomo Insurance | % | ||
| Nomura | 9,1 | +0,4% | |
| Samsung Electronics | 125,8 | -5,4% | |
| LG Electronics | 15,3 | +1,1% | |
| Asia Water Technology | 0,2 | +3,5% | |
| DBS Group | 8,5 | +0,2% | |
| Kim Eng | 0,7 | -1,0% | |
| Tata Motors | 6,0 | +3,8% |
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