17.06.2008 16:36
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EU geht Beihilfeverdacht bei Flughafen Frankfurt-Hahn nach

   BRÜSSEL (Dow Jones)--Der im Hunsrück gelegene Flughafen Frankfurt-Hahn hat nach Einschätzung der Europäischen Kommission möglicherweise illegale staatliche Beihilfe erhalten. Sie kündigte am Dienstag die Eröffnung eines Prüfverfahrens an. Dabei gehe es vor allem um zwei Kapitalaufstockungen in den Jahren 2001 und 2004 sowie um einen Vertrag zwischen dem Flughafen und der in öffentlicher Hand befindlichen Muttergesellschaft Fraport AG über Gewinnabführung und Verlustübernahme.

   Zudem würden die in Hahn erhobenen Flughafenentgelte untersucht sowie die bis 2005 geschlossenen Verträge mit dem irischen Billigflieger Ryanair, hieß es weiter. Zu diesen Punkten lägen Beschwerden von Konkurrenten vor.

   Es lasse sich derzeit nicht zweifelsfrei belegen, dass sich die Flughafen Frankfurt Hahn GmbH wie ein marktwirtschaftlich handelnder Privatinvestor verhalten habe, stellte die Kommission fest. Bei ihrer Beihilfeprüfung will sie die nach eigenen Worten positiven Impulse berücksichtigen, die von Hahn auf die wirtschaftliche Entwicklung des Hunsrücks ausgehen.

   DJG/ang/brb

   (END) Dow Jones Newswires

   June 17, 2008 10:35 ET (14:35 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 10 35 AM EDT 06-17-08

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