Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) hat sich 50 Prozent der Anteile am weltweit größten Offshore-Windpark-Projekt gesichert. Dies gab der im DAX3ß0 notierte Konzern am Montag bekannt.
Demnach habe man gemeinsam mit dem dänischen Energieversorger DONG Energy den Anteil vom britisch-niederländischen Ölkonzern Royal Dutch Shell plc (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M) am London Array Offshore-Windpark übernommen. Dabei werden E.ON und DONG Energy jeweils 50 Prozent der Anteile an dem Projekt halten.
London Array ist mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1.000 Megawatt das weltgrößte Offshore-Windpark-Projekt. Dabei sollen in etwa 15 Kilometer Entfernung zur Küste von Kent und Essex mehr als 270 Windturbinen installiert werden. Hohe Windgeschwindigkeiten, eine geringe Wassertiefe und die günstige Bodenbeschaffenheit bieten dabei den Angaben zufolge sehr gute Voraussetzungen für die Errichtung groß angelegter Offshore-Windparkanlagen. Vorausgesetzt, dass eine Reihe wichtiger Einzelverträge - wie etwa der Vertrag über die Lieferung der Turbinen - abgeschlossen werden können, soll die erste Projektphase bis 2012 abgeschlossen werden, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von E.ON notiert aktuell mit einem Plus von 1,81 Prozent bei 118,43 Euro. (21.07.2008/ac/n/d)