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Europa-Schluss: Deutliche Abschläge, Finanzwerte im Fokus
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 1,02 Prozent auf 3.769,89 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 1,03 Prozent auf 3.165,53 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,79 Prozent auf 873,90 Punkte.
In Zürich standen mitunter Nestlé im Fokus. Der Nahrungsmittelkonzern konnte seinen Umsatz im ersten Quartal um 6 Prozent steigern. Trotz des unerwartet guten Resultats verlor die Aktie 1,7 Prozent.
Für Novartis ging es dagegen um gut 3 Prozent aufwärts. Der Pharmakonzern konnte im ersten Quartal in den fortzuführenden Geschäftsbereichen Umsatz und Gewinn steigern und die Erwartungen schlagen.
Angesichts der enttäuschenden Ergebnisse der Bank of America verloren Titel der beiden Großbanken UBS und Credit Suisse deutlich an Wert. Letztere litten außerdem unter einem Medienbericht, wonach man am kommenden Donnerstag wohl Milliardenabschreibungen und einen massiven Quartalsverlust bekannt geben wird.
In Paris bröckelten BNP Paribas um 1,8 Prozent ab. Die französische Großbank verhandelt nach Angaben der "Financial Times" mit der Bank of America über den Erwerb von deren Prime-Brokerage-Geschäft in den USA.
Für Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland ging es in London um rund 3 Prozent nach unten. Die Bankgesellschaft hat heute Spekulationen über eine möglicherweise bevorstehende Kapitalerhöhung bestätigt.
Der französische Elektrotechnikkonzern Schneider Electric konnte seinen Umsatz im ersten Quartal klar steigern. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch verfehlt. Hintergrund des schwächer als erwarteten Wachstums sind der rückläufige Bau von Eigenheimen in Nordamerika, wo der Konzern 28 Prozent seiner Umsätze erwirtschaftet, sowie der schwache US-Dollar. Die Aktie gab in der Folge 5,5 Prozent nach.
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat den Verkauf seiner Geschäftsbereiche Set-Top Boxes (STB) und Connectivity Solutions (CS) an den britischen Technologiedienstleiser Pace Micro Technology abgeschlossen. Im Rahmen der Transaktion erhielt Philips 64,5 Millionen Pace-Aktien, was einer Beteiligung von 21,6 Prozent entspricht. Die Philips-Aktie verlor mehr als 2 Prozent.
Das schweizerische Logistikunternehmen Kühne + Nagel verbuchte im ersten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Das verbesserte Ergebnis resultierte dabei aus Zuwachsraten in allen Kerngeschäftsbereichen. Die Aktie gab dennoch 2,5 Prozent nach. (21.04.2008/ac/n/m)
| 28.04.2008 | Nestlé kaufen | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 23.04.2008 | Nestlé overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 22.04.2008 | Nestlé buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 21.04.2008 | Nestlé akkumulieren | Independent Research GmbH | |
| 09.04.2008 | Nestlé overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
| Nestlé | 316,8 | +0,3% | |
| Novartis | 32,9 | -0,2% | |
| Pace Micro Technology | 1,0 | +0,0% | |
| Philips Electronics | 24,9 | +1,4% | |
| BNP Paribas | 70,5 | -0,2% | |
| Bank of America | 23,3 | -1,6% | |
| Royal Bank of Scotland Group | 3,4 | -6,6% | |
| Schneider Electric | 80,2 | +4,4% |
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