Royal Bank of Scotland Group Aktie [WKN: 865142 / ISIN: GB0007547838]

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22.04.2008 20:28
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Europa-Schluss: Deutliche Abschläge, Finanzwerte im Fokus

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Dienstag mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel. Neben schwachen Vorgaben aus Übersee sorgten auch einige Quartalszahlen für Gesprächsstoff.

Die Leistungsbilanz der EU27 hat im vierten Quartal 2007 nach den jüngsten Revisionen mit einem geringeren Passivsaldo abgeschlossen. So sank das Defizit auf 2,8 Mrd. Euro, nach Passivsalden von 21,2 Mrd. Euro im Vorquartal und 13,4 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Ferner kletterte der Aktivsaldo bei den Dienstleistungen von 17,7 Mrd. Euro im entsprechenden Quartal 2006 auf nun 21,4 Mrd. Euro. Beim Warenhandel erhöhte sich das Defizit auf 40,7 Mrd. Euro, nach 31,0 Mrd. Euro im vierten Quartal 2006.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,90 Prozent auf 3.736,12 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 0,53 Prozent auf 3.148,61 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,63 Prozent auf 868,41 Punkte.

An der Londoner Börse verloren Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland 3,9 Prozent. Die Bankgesellschaft kündigte zuvor erneut Milliardenabschreibungen und zudem eine Kapitalerhöhung im Volumen von 12 Mrd. Britischen Pfund an.

Syngenta büßten nach der Vorlage von Umsatzzahlen nur wenig ein. Der schweizerische Pflanzenschutzhersteller und Chemiekonzern hatte im ersten Quartal einen Umsatzanstieg verbucht und geht für das Gesamtjahr von einer Ergebnisverbesserung aus.

Dagegen sprangen Logitech um gut 11,5 Prozent. Der schweizerische Hardware-Hersteller meldete am Vorabend, dass er Umsatz und Gewinn im vierten Quartal steigern konnte, womit das bisher stärkste Schlussquartal der Firmengeschichte erzielt wurde.

Norsk Hydro gewannen in Oslo rund ein Prozent. Der Öl- und Aluminiumkonzern hat im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang verbucht, konnte die Erwartungen der Analysten aber dennoch übertreffen.

Die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) verzeichnete im ersten Quartal dank höherer Stromabsatzpreise einen Ergebnisanstieg. Angesichts der starken Ergebnisentwicklung hat der österreichische Energieversorger die Jahresprognose angehoben. Dennoch gab die Aktie bis zum Abend 4 Prozent nach. (22.04.2008/ac/n/m)

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