16.01.2008 20:52
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Europa-Schluss: Deutliche Abschläge, US-Vorgaben belasten

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Mittwoch mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel. Erneut sorgten die schwachen US-Märkte und die negativen Meldungen im Zusammenhang mit der US-Immobilienkrise für einen schwachen Handelstag. Besonders Finanzwerte mussten erneut mehrheitlich Federn lassen.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,79 Prozent auf 4.108,34 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 0,76 Prozent auf 3.432,42 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,12Prozent auf 914,17 Punkte.

Gegen den Trend gewannen Papiere von SGS in Zürich mehr als 6 Prozent. Der Warenprüfkonzern hat vor Sonderfaktoren im vergangenen Jahr rund ein Fünftel mehr verdient. Daneben konnte der Umsatz um 14,4 Prozent gesteigert werden.

In Paris lagen EADS kaum verändert im Markt. Unternehmensangaben von heute zufolge konnte die Flugzeugtochter Airbus die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge im Jahr 2007 steigern.

Der französische Hotelkonzern Accor hat gestern die Umsatzzahlen für 2007 veröffentlicht und seine Ergebnisprognose erhöht. Demnach stiegen die gesamten Umsätze um 6,8 Prozent. Infolge der guten Umsatzentwicklung hat der Konzern seine Ergebnisprognose für 2007 erhöht. Es wird nun ein operativer Gewinn vor Steuern und Einmaleffekten von mehr als 900 Mio. Euro erwartet. Zuvor hatten die Erwartungen bei 870 bis 890 Mio. Euro gelegen. Papiere von Accor sackten dennoch um 2,7 Prozent ab.

Ericsson gewannen in Stockholm 1,7 Prozent. Das Handy-Joint Venture Sony Ericsson verbuchte im vierten Quartal ein operatives Gewinnplus, außerdem wurden deutlich mehr Mobiltelefone ausgeliefert.

In Amsterdam knicken Anteile von ASML um fast 7 Prozent ein. Der Chip-Ausrüster hat im abgelaufenen Quartal mehr als erwartet verdient. Zudem verringerte sich der Umsatz um rund 10 Prozent. Der vorsichtige Ausblick hat daneben ebenfalls enttäuscht. (16.01.2008/ac/n/m)

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Aktien in diesem Artikel

EADS 10,6 +1,0%
Accor 25,1 -1,5%
Sony 15,3 +1,8%
Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B) 4,6 -6,8%
ASML 2 10,7 +2,3%
SGS Société Générale de Surveillance 588,5 -2,3%

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