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Europa-Schluss: Deutliche Zugewinne, US-Vorgaben stützen
Der EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 0,71 Prozent auf 4.423,07 Punkte. Der STOXX 50 legte wiederum 0,64 Prozent auf 3.885,74 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,42 Prozent auf 1.047,64 Punkte.
In Paris stiegen Papiere von Alcatel-Lucent 2,3 Prozent. Der Netzwerkausrüster verbuchte im ersten Quartal aufgrund von integrationsbedingten Einmalaufwendungen sowie rückläufiger Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang. Allerdings äußerte sich der Konzern für den weiteren Geschäftsverlauf angesichts der guten Auftragslage optimistisch. Konzernangaben zufolge hat der Auftragseingang im ersten Quartal 1,3mal über dem Umsatz gelegen.
Anteilsscheine von EDF schlossen am Ende mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent. Nach Berichten des Südwestrundfunk zufolge ist der französische Energieversorger an einer Übernahme des Essener Mitbewerbers RWE interessiert, wobei eine derartige Transaktion aufgrund der Größe und der eher komplizierten Aktionärsstruktur nicht ganz einfach sein dürfte.
In London ging es für Papiere der Royal Bank of Scotland (RBS) um 0,6 Prozent abwärts. Nach einem Bericht der niederländischen Tageszeitung "Het Financieele Dagblad" zufolge hat das Konsortium unter der Führung der RBS der ABN AMRO mitgeteilt, dass es drei Jahre in Anspruch nehmen wird, um die niederländische Großbank aufzuspalten, sollte es die Kontrolle gewinnen. Während Aktien von ABN AMRO 1,3 Prozent zulegten, verteuerten sich Aktien des Konsortiumsmitglieds BSCH um 1,2 Prozent. Bei Fortis ging es dagegen 1,9 Prozent abwärts, wobei hier vor allem die Zahlen für das erste Quartal im Fokus standen. Der belgische Finanzdienstleister verbuchte im abgelaufenen Vierteljahr aufgrund der rückläufigen Ergebnisentwicklung im Bank-Segment einen Ergebnisrückgang.
Aktien des Öl- und Erdgaskonzerns Eni, der im ersten Quartal 2007 infolge einer geringeren Förderung einen Ergebnisrückgang verbuchte, die Erwartungen aber übertreffen konnte, gewannen in Mailand 1,8 Prozent.
Ahold tendierten in Amsterdam nach Ergebnisvorlage 0,6 Prozent fester. Der weltweit viertgrößte Einzelhandelskonzern verbuchte im ersten Quartal aufgrund negativer Wechselkurseffekte einen Umsatzrückgang.
In Stockholm schossen Anteilsscheine des Nutzfahrzeugherstellers Volvo um mehr als 10 Prozent nach oben. Der weltweit zweitgrößte Lkw-Hersteller gab heute bekannt, dass sein Gewinn im ersten Quartal um 6 Prozent gesunken ist, was mit einem rückläufigen US-Absatz zusammenhängt. Die Erwartungen konnten aber dennoch geschlagen werden.
Die Österreichische Post verbuchte im ersten Quartal dank der starken Entwicklung im Brief-Segment sowie im Bereich Paket & Logistik einen Ergebnisanstieg. Die Aktie gab dennoch zum Wochenschluss 0,6 Prozent nach. (11.05.2007/ac/n/m)
| 14.11.2008 | Alcatel-Lucent overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 31.10.2008 | Alcatel-Lucent overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 31.10.2008 | Alcatel-Lucent meiden | Wertpapier | |
| 15.10.2008 | Alcatel-Lucent sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 07.10.2008 | Alcatel-Lucent overweight | Morgan Stanley |
Aktien in diesem Artikel
| Alcatel-Lucent | 1,5 | -7,6% | |
| RWE | 57,5 | -4,5% | |
| Electricité de France (EDF) | 41,4 | -5,6% | |
| ABN AMRO | |||
| Royal Bank of Scotland Group | 0,6 | +2,2% | |
| BSCH | 5,1 | -3,3% | |
| Fortis | 0,6 | -1,8% | |
| Barclays | 1,6 | +4,7% | |
| Oesterreichische Post | 22,0 | +1,4% | |
| Eni | 16,1 | -3,7% | |
| Volvo AB (B) | 3,1 | +6,9% |
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