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Europa-Schluss: Deutliche Zugewinne zum Wochenausklang
Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 0,68 Prozent auf 3.777,85 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 legte wiederum 0,11 Prozent auf 3.182,53 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,75 Prozent auf 891,92 Punkte.
France Télécom gewannen rund ein Prozent. Nach Angaben der "Financial Times" ist die Telefongesellschaft mit den Vorbereitungen für eine mögliche Übernahme der schwedischen TeliaSonera vorangeschritten. Demnach hat der ehemalige französische Monopolist Banken hinsichtlich einer Kreditfazilität in Höhe von rund 10 Mrd. Euro zur Finanzierung der geplanten Akquisition kontaktiert. Aktien von TeliaSonera gewannen ebenfalls rund ein Prozent.
Roche-Papiere gaben in Zürich um 0,3 Prozent nach. Der Pharmakonzern hat zuvor positive Studienergebnisse zum Brustkrebs-Medikament Herceptin vorgelegt.
Der niederländische Brauereikonzern Heineken kündigte heute eine Investition in seine Brauereien in Frankreich und eine Restrukturierung seiner Produktionseinheiten an, um Effizienzverbesserungen voranzutreiben. Die Restrukturierung werde dabei das Geschäft des Konzerns in Frankreich weiter auf die Marken- und wachsenden Premium-Segmente des Marktes konzentrieren. Die Heineken-Aktie gewann am Ende 1,3 Prozent.
Die französische Bankgesellschaft Société Générale könnte der französischen Zeitung "La Tribune" zufolge Michel Peretie, den ehemaligen Europa-Chef der US-Investmentbank Bear Stearns, zum Leiter ihrer Sparte Corporate Investment Banking (CIB) bestellen. Dabei würde Peretie die Nachfolge von Jean-Pierre Mustier antreten, dessen Zukunft nach dem milliardenschweren Betrugsfall im Januar als unsicher gilt. Die Aktie gewinnt 1,7 Prozent.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson, der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, hat den von der Hauptversammlung am 9. April 2008 beschlossene Reverse Split im Verhältnis 1:5 vollzogen. Im Rahmen des Reverse Split werden jeweils fünf A-Aktien bzw. fünf B-Aktien in eine A-Aktie bzw. eine B-Aktie umgewandelt werden. Am Ende ging es hier ein halbes Prozent abwärts.
Die österreichische UNIQA Versicherungen musste im ersten Quartal 2008 einen Rückgang beim Ergebnis vor Steuern ausweisen. Wie der Versicherungskonzern erklärte, hat er in allen Regionen und Segmenten ein deutlich gesteigertes Prämienwachstum erreicht. Die Aktie gewann am Ende fast 4 Prozent. (30.05.2008/ac/n/m)
| 16.09.2008 | France Télécom buy | Dexia Securities Inc. | |
| 07.08.2008 | France Télécom neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 07.08.2008 | France Télécom outperform | Credit Suisse Group | |
| 04.08.2008 | France Télécom buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 01.08.2008 | France Télécom buy | Société Générale Group S.A. (SG) |
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