05.02.2008 20:41
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Europa-Schluss: Enttäuschende US-Konjunkturdaten belasten erheblich

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Dienstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Besonders die nach einem enttäuschend ausgefallenen ISM-Service-Index schwachen US-Märkte wirken sich belastend aus.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 3,88 Prozent auf 3.717,08 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 2,96 Prozent auf 3.202,51 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 3,65 Prozent auf 849,44 Punkte.

Gegen den schwachen Trend konnte die Aktie von BP in London ein halbes Prozent zulegen. Der größte europäische Ölkonzern hat seinen Gewinn im vierten Quartal um rund die Hälfte gesteigert. Der Gesamtumsatz kletterte dabei um knapp 30 Prozent. Papiere des Mitbewerbers Royal Dutch Shell gaben um 1,9 Prozent nach.

Die Fluggesellschaft British Airways verbuchte im Januar einen leichten Rückgang bei der Zahl der beförderten Passagiere. Demnach wurden im Berichtszeitraum insgesamt 2,329 Millionen Fluggäste transportiert und der Sitzladefaktor verringerte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 69,2 Prozent. Die Aktie brach daraufhin um 6 Prozent ein.

Für Titel des britisch/australischen Minenkonzerns Rio Tinto, der eine Kohlelagerstätte in Südafrika entdeckt hat, ging es hingegen um 1,3 Prozent nach unten. Demnach befindet sich die neu entdeckte Kohlelagerstätte in der südafrikanischen Provinz Limpopo. Das Gesamtvolumen der Ressourcen innerhalb der Lagerstätte wurde auf rund 1,04 Milliarden Tonnen Kohle beziffert.

In Paris richteten sich die Blicke mitunter auf Veolia. Der Umweltservice-Konzern hat im abgelaufenen Fiskaljahr deutlich mehr umgesetzt. Die Anleger honorieren die Umsatzzahlen nicht und schickten die Aktie 2,4 Prozent in den Keller.

Etwas besser lief es für die Aktie von KPN. Die niederländische Telefongesellschaft hat ihren Gewinn im vierten Quartal mehr als verdreifacht, was mit einem Einmalertrag zusammenhängt. Bis Abend gab der Wert nur leicht nach.

Der finnische Forstindustrie- und Papierkonzern UPM-Kymmene musste im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, was das Ergebnis höherer Holz- und Faserkosten und eines starken Euros ist. Die Aktie brach daraufhin um mehr als 6 Prozent ein. (05.02.2008/ac/n/m)

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