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Europa-Schluss: Erneut dramatische Abschläge, Finanzwerte deutlich schwächer
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 5,97 Prozent auf 2.472,18 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 5,68 Prozent auf 2.161,60 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 7,45 Prozent auf 543,36 Punkte.
Belastet von schwachen Sektorenvorgaben aus den USA und der Pleite des japanischen Versicherers Yamato Life Insurance standen Finanzwerte europaweit verstärkt unter Druck. In London brachen Barclays um rund 10 Prozent ein. Die Bankgesellschaft will das von der Regierung zur Verfügung gestellte Hilfspaket in Anspruch nehmen, wobei unter anderem die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung in Erwägung gezogen werde. Daneben verlieren mitunter HBOS über 16 Prozent, Lloyds TSB gut 2,5 Prozent und Royal Bank Of Scotland fast 19 Prozent.
In Zürich brachen Nobel Biocare um 25 Prozent ein. Der Dentalimplantatehersteller hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Ferner werden der Umsatzrückgang und der hohe operative Leverage das Erreichen der Prognosen erschweren.
Am Morgen wurde der Handel an der Wiener Börse ausgesetzt. Am Nachmittag wurde der Handel wieder aufgenommen, anschließend war die Lage nicht weniger dramatisch als an den übrigen Länderbörsen.
Der französische Automobilhersteller Renault hat Patrick Pélata mit Wirkung zum 13. Oktober zum COO bestellt. Dabei wird er in der neu geschaffenen Position an President und CEO Carlos Ghosn berichten. Pélata ist damit für alle operativen Gebiete verantwortlich. Die Renault-Aktie verlor 9 Prozent.
Der französische Luxusgüterkonzern LVMH gab gestern Abend seine Umsatzzahlen für die ersten neun Monate 2008 bekannt. Demnach beliefen sich die Erlöse des Konzerns in den ersten drei Quartalen 2008 auf 11,96 Mrd. Euro, was einem Wachstum von 4,5 Prozent entspricht. Organisch ist der Umsatz um 10 Prozent gewachsen. Die Aktie gewann heute gegen den Trend über 2 Prozent.
Der österreichische Flughafenbetreiber Flughafen Wien AG konnte im September bei der Passagierzahl einen Anstieg vorweisen. Die Aktie verlor heute dennoch mehr als 5 Prozent. (10.10.2008/ac/n/m)
| 19.11.2008 | Barclays buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 31.10.2008 | Barclays buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 06.10.2008 | Barclays buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 19.09.2008 | Barclays buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 18.09.2008 | Barclays buy | Société Générale Group S.A. (SG) |
Aktien in diesem Artikel
| Barclays | 1,6 | +4,7% | |
| LVMH | 39,3 | -1,6% | |
| Flughafen Wien | 29,4 | +12,2% | |
| Renault | 14,7 | -3,4% |
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