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Europa-Schluss: Freundlicher Wochenauftakt, Ericsson im Fokus
Der EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 0,62 Prozent auf 4.272,32 Punkte. Der STOXX 50 legte wiederum 0,38 Prozent auf 3.831,45 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,49 Prozent auf 1.001,21 Punkte.
In Oslo preschten Papiere von Tandberg Television um knapp 12 Prozent vor, nachdem der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson heute meldete, dass er den norwegische Konzern für 9,8 Mrd. Schwedische Kronen vollständig übernehmen will. Die Ericsson-Aktie reagierte indes kaum auf die Ankündigung und gewann in Stockholm leicht hinzu.
Papiere von Gas Natural verbesserten sich in Madrid um rund ein Prozent. Der Erdgasversorger legte zuvor Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr auf den Tisch. Demnach konnte der Konzern aufgrund der höheren Nachfrage im Inland sowie Lateinamerika einen Ergebnisanstieg verbuchen.
Titel des Baukonzerns Grupo Ferrovial rückten nach Ergebnisvorlage nur leicht vor. Der spanische Konzern verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund der Veräußerung von Konzernteilen sowie der Konsolidierung der Halbjahresergebnisse des britischen Flughafenbetreibers BAA einen Gewinnsprung.
Dagegen fielen Titel von Novartis in Zürich um über 1,6 Prozent zurück. Der Pharmakonzern hat zwar von der US-Gesundheitsbehörde FDA einen "Approvable Letter" für das Medikament Galvus erhalten, muss allerdings weitere Daten einreichen.
Anteilsscheine von TNT verloren in Amsterdam rund 3 Prozent. Der Logistikkonzern verbuchte im vierten Quartal einen wie erwarteten Ergebnisanstieg, enttäuschte aber beim Ausblick.
Die britische EMI Group verteuerte sich um rund 2 Prozent. Zuvor hatten Presseberichte über einen weiteren Kaufinteressenten für Furore gesorgt. Der "Sunday Telegraph" hatte berichtet, dass die amerikanische Fortress Investment Group an der weltweit drittgrößten Plattenfirma interessiert ist.
Die beiden Automobilhersteller Nissan und Renault werden mit der indischen Mahindra & Mahindra Ltd. über einen Zeitraum von sieben Jahren mindestens 902 Mio. Dollar in den Bau einer neuen Automobilfabrik in Indien investieren. Dabei wird Mahindra die Hälfte der Investitionen übernehmen, während Nissan und Renault die andere Hälfte der benötigten Mittel aufbringen werden. Aktien von Renault gaben 0,7 Prozent nach. (26.02.2007/ac/n/m)
| 05.11.2008 | Ericsson hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 30.10.2008 | Ericsson kaufen | Raiffeisen Centrobank AG | |
| 29.10.2008 | Ericsson sell | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 22.10.2008 | Ericsson neues Kursziel | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 22.10.2008 | Ericsson buy | SEB AG |
Aktien in diesem Artikel
| Telefonaktiebolaget LM Ericsson (B) | 4,6 | -6,8% | |
| EMI Group | |||
| Nissan Motor | 3,0 | +9,1% | |
| Renault | 14,7 | -3,4% | |
| Gas Natural SDG | 21,6 | -4,0% | |
| Grupo Ferrovial | 18,5 | -2,8% | |
| Novartis | 35,1 | -6,0% | |
| TNT | 14,2 | -2,5% |
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