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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, Credit Suisse gesucht
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,97 Prozent auf 3.354,58 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 1,07 Prozent auf 2.859,88 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,51 Prozent auf 756,45 Punkte.
Titel der Credit Suisse sprangen in Zürich um mehr als 5 Prozent nach vorne. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in der Schweiz meldete zuvor, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal deutlich zurückgegangen ist. Der Rückgang war jedoch geringer als von Analysten erwartet.
Papiere von Syngenta gaben nach Zahlen 1,4 Prozent nach. Der schweizerische Pflanzenschutzmittelhersteller verbuchte im zweiten Quartal ein Ergebnisplus und hob die Prognose an.
Dagegen brachen ABB um fast 7 Prozent ein. Der Mischkonzern konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal zweistellig steigern. Insgesamt lagen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen, allerdings hat die Aktie bereits in den vergangenen Tagen deutlich zulegen können.
Renault verloren in Paris 3,3 Prozent. Der Automobilhersteller hat im ersten Halbjahr eine Umsatz- und Ergebnissteigerung erzielt. Für das laufende Jahr wurde das Ziel einer operativen Marge von 4,5 Prozent bekräftigt. Für 2009 hat der Konzern sein Absatzziel allerdings reduziert. Außerdem belastet der schwache Ausblick des Stuttgarter Autobauers Daimler.
Der französische Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi konnte im zweiten Quartal 2008 die Umsatzerlöse um 15,1 Prozent auf 5,99 Mrd. Dollar steigern. Die Vivendi-Aktie gewann heute im Pariser Handel 2,2 Prozent.
An der Londoner Börse sprangen Titel der Yell Group um mehr als 11 Prozent nach vorne. Der Telefonbuchverlag verbuchte im ersten Quartal einen Ergebnisanstieg. Für das Gesamtjahr äußerte sich der Konzern zudem optimistisch, die Prognosen einhalten zu können.
Die Aktie des britischen Energie- und Erdgasversorgers BG Group verlor nach enttäuschenden Zahlen dagegen mehr als 6 Prozent. Der Konzern hatte im ersten Halbjahr dank gestiegener Gasabsatzpreise einen deutlichen Gewinnanstieg verbucht.
In Madrid fielen Iberdrola um 4,5 Prozent zurück, obwohl die von dem Energiekonzern vorgestellten Ergebnisse durchaus überzeugen konnten. Der größte Stromkonzern Spaniens hatte im ersten Halbjahr 2008 einen deutlichen Zuwachs bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet.
Die Billigfluglinie easyJet konnte die Zahl der beförderten Passagiere im dritten Quartal steigern. So wurden im Berichtszeitraum 16 Prozent mehr Fluggäste befördert. Die Aktie verlor dennoch mehr als 10 Prozent.
Der finnische Papierhersteller Stora Enso musste im zweiten Quartal 2008 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn ausweisen. Die Aktie gab fast 8 Prozent nach. (24.07.2008/ac/n/m)
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