14.04.2008 20:28
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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, Philips im Blickpunkt

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Nach den schwachen US-Vorgaben vom Freitag konnte auch zum Wochenauftakt keine gute Laune aufkommen.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,78 Prozent auf 3.671,28 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 verlor wiederum 0,89 Prozent auf 3.074,60 Zähler. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,64 Prozent auf 847,76 Punkte.

Papiere von Philips verlieren in Amsterdam mehr als 3 Prozent. Wie der Elektronikkonzern heute mitteilte, hat er im ersten Quartal 2008 einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Die Erwartungen der Analysten wurden dabei verfehlt.

Titel der Credit Suisse sackten in Zürich um mehr als 3 Prozent ab. Der Wert litt dabei unter einem Bericht des "Tages-Anzeiger", wonach die zweitgrößte Bankgesellschaft in der Schweiz vor weiteren Abschreibungen in Höhe von bis zu 5 Mrd. Schweizer Franken (CHF) steht. Indes berichtete die "NZZ am Sonntag", dass die Credit Suisse am 24. April Abschreibungen in Höhe von 3 bis 5 Mrd. CHF bekannt geben könnte.

An der Pariser Börse richteten sich die Blicke mitunter auf Danone. Der Lebensmittelhersteller gab zuvor bekannt, dass sein Umsatz im ersten Quartal um 19 Prozent zulegen konnte. Ferner wurden die Jahresziele bestätigt. Die Aktie gewann nach einem schwachen Auftakt 2,7 Prozent.

Der französische Automobilhersteller Renault hat die weltweiten Absatzzahlen für das erste Quartal 2008 veröffentlicht. Dabei konnte der Konzern den gesamten Absatz um 6,5 Prozent auf 638.554 Einheiten steigern. Die Kernmarke Renault verzeichnete ein Absatzplus um 4,7 Prozent, bei Dacia stieg der Absatz um 37 Prozent. Renault Samsung Motors verzeichnete ein Absatzplus von 9 Prozent. Die Aktie tendierte am Ende kaum verändert.

In London ging es für die Sage Group um knapp 3 Prozent nach unten. Der britische Software-Konzern kündigte für das erste Halbjahr Zahlen im Rahmen der Erwartungen an.

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat mit den beiden größten chinesischen Mobilfunkanbietern China Mobile und China Unicom GSM-Erweiterungsverträge im Gesamtwert von 1,44 Mrd. Dollar geschlossen. Die Ericsson-Aktie gab dennoch heute 1,9 Prozent nach. (14.04.2008/ac/n/m)

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