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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, Sorgen um US-Konjunktur belasten
Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 2,48 Prozent auf 4.252,92 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 2,77 Prozent auf 3.735,19 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 2,58 Prozent auf 1.009,29 Punkte.
Im Blick standen zahlreiche Unternehmensergebnisse. In London verloren Royal Dutch Shell 1,8 Prozent. Der zweitgrößte Ölkonzern in Europa teilte heute mit, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um 18 Prozent zugelegt hat.
Abschläge von über 3 Prozent verzeichnete AstraZeneca. Der britische Pharmakonzern musste im zweiten Quartal aufgrund von Einmaleffekten einen Gewinnrückgang ausweisen. Vor Sondereffekten stieg der operative Gewinn allerdings um 11 Prozent. Ferner kündigte der Konzern ein Kostensenkungsprogramm an, welches den Abbau von insgesamt 7.600 Mitarbeitern beinhaltet.
Titel der BT Group sackten trotz guter Ergebnisse um mehr als 5 Prozent ab. Die größte Telefongesellschaft in Großbritannien konnte ihren Gewinn im ersten Quartal unerwartet um 31 Prozent steigern, was auf einen Steuervorteil zurückzuführen ist. Der Umsatz kletterte um 3,5 Prozent.
Aktien des Getränkekonzerns Pernod Ricard sackten in Paris nach Umsatzzahlen um mehr als 5 Prozent ab. Demnach stieg der Gesamtumsatz um 6,2 Prozent. Der französische Luxusgüterkonzern LVMH konnte im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Die Aktie von LVMH gab heute 2,2 Prozent nach.
Der italienische Sonnenbrillenhersteller Luxottica hat im zweiten Quartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg erzielt. Der Konzern, der vergangenen Monat die Übernahme des US-Wettbewerbers Oakley bekannt gab, steigerte demnach den Gewinn um knapp 33 Prozent und den Umsatz um 8 Prozent. Die Aktie von Luxottica gab dennoch 3,4 Prozent nach.
In Zürich gingen Papiere des Mischkonzerns ABB trotz unerwartet starker Geschäftszahlen 0,7 Prozent leichter aus dem Handel. Der weltgrößte Hersteller von Elektrizitätsnetzwerken hatte seinen Gewinn im zweiten Quartal etwa verdoppeln können, was mit einer starken Nachfrage in allen Regionen und mit einer verbesserten Geschäftsabwicklung zusammenhängt. Der Umsatz kletterte im Berichtszeitraum um 26 Prozent.
Scania brachen in Stockholm um knapp 12 Prozent ein. Der Nutzfahrzeughersteller verzeichnete zwar ein deutliches Ergebnisplus im abgelaufenen Quartal, blieb aber dennoch hinter den Schätzungen zurück. (26.07.2007/ac/n/m)
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Aktien in diesem Artikel
| Royal Dutch Shell Grou a 1 | 17,4 | -2,5% | |
| AstraZeneca | 26,9 | -6,9% | |
| BT Group 2 | 1,4 | -1,4% | |
| LVMH | 39,3 | -1,6% | |
| Pernod Ricard | 40,1 | -6,8% | |
| Luxottica Group | 13,5 | +0,5% | |
| Oakley | |||
| ABB | 7,8 | +0,5% | |
| Scania AB (A) | 5,1 | +1,6% |
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