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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, US-Konjunkturdaten belasten
Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 1,39 Prozent auf 4.229,19 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 1,40 Prozent auf 3.718,31 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,35 Prozent auf 992,89 Punkte.
Papiere der British Airways gaben in London 0,2 Prozent nach. Die Fluggesellschaft verbuchte im ersten Quartal trotz deutlich höherer Kerosinpreise einen überraschenden Gewinnanstieg.
Kursverluste von knapp 0,4 Prozent fuhren Aktien von Anglo American ein. Der Minenkonzern verbuchte im ersten Halbjahr einen kräftigen Ergebnisanstieg und kündigte zudem ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an.
Weniger rund läuft es hingegen für die Aktie der Royal Bank of Scotland, der Titel verlor 2,8 Prozent. Die Bankgesellschaft konnte ihren Gewinn im ersten Halbjahr um 19 Prozent steigern, hat die Schätzungen der Analysten aber verfehlt.
Anteilsscheine der UniCredito gaben in Mailand um 0,7 Prozent nach. Das Finanzinstitut verbuchte im zweiten Quartal dank der starken Entwicklung der Tochtergesellschaften Bank Austria Creditanstalt und HypoVereinsbank einen deutlichen Ergebnisanstieg.
Anteilsscheine des französischen Industriegaseherstellers Air Liquide gaben in Paris trotz überzeugender Ergebnisse ein Prozent ab. Der weltweit zweitgrößte Industriegasehersteller konnte seinen Gewinn im ersten Halbjahr unerwartet stark steigern, was auf eine erhöhte Nachfrage seitens der Raffinerien, Stahlhersteller und Gesundheitskonzerne in Europa und Asien zurückzuführen ist.
In Zürich kamen Papiere des weltweit führenden Aromenherstellers Givaudan nach Zahlen unter die Räder. Der Konzern konnte seinen Umsatz dank der Übernahme des Konkurrent Quest im ersten Halbjahr zwar kräftig steigern, verbuchte dabei allerdings auch einen deutlichen Gewinnrückgang. Am Ende schlossen die Aktien mit einem Minus von fast 4 Prozent.
Dagegen verzeichnete der österreichische Mischkonzern Andritz im ersten Halbjahr dank der anhaltend starken Nachfrageentwicklung einen deutlichen Ergebnisanstieg, der Wert stieg daraufhin in Wien um rund ein Prozent.
Der niederländische Nahrungsmittelhersteller Numico verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Zahlen konnten aber alles in allem nicht überzeugen. Am Ende schloss die Aktie kaum verändert. (03.08.2007/ac/n/m)
| 11.11.2008 | Royal Bank of Scotland hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 05.11.2008 | Royal Bank of Scotland underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 31.10.2008 | Royal Bank of Scotland hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 27.10.2008 | Royal Bank of Scotland kaufen | Die Actien-Börse | |
| 14.10.2008 | Royal Bank of Scotland akkumulieren | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| Royal Bank of Scotland Group | 0,6 | +2,2% | |
| British Airways | 1,6 | +5,4% | |
| Anglo American 2 | 13,4 | +8,3% | |
| Air Liquide | |||
| Andritz | 17,2 | +2,7% | |
| Givaudan | 482,3 | -5,4% | |
| UniCredito Italiano | 1,7 | -0,6% | |
| Bank Austria Creditanstalt | |||
| Bayerische Hypo- und Vereinsbank | 41,8 | -0,5% | |
| Numico |
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