Northern Foods Aktie [WKN: 859835 / ISIN: GB0006466089]

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15.01.2008 20:33
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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge, US-Konjunkturdaten und Finanzwerte belasten

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Dienstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Im Fokus standen zum einen negative Meldungen aus dem Finanzsektor. Besonders die US-Banken Citigroup und Merril Lynch, sowie die deutsche Hypo Real Estate sorgten hier für schlechte Laune. Daneben sorgten die enttäuschend ausgefallenen US-Einzelhandelsdaten für negative Impulse.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 2,26 Prozent auf 4.140,94 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 2,27 Prozent auf 3.458,77 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 2,65 Prozent auf 924,50 Punkte.

In London verloren Anteilsscheine von Tesco 3,1 Prozent. Der größte britische Einzelhandelskonzern konnte aufgrund der starken Absatzentwicklung im Auslandsgeschäft im Weihnachtsgeschäft ein deutliches Umsatzplus vorweisen. Die Entwicklung auf vergleichbarer Verkaufsfläche blieb jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück.

Für die Aktie des Nahrungsmittelkonzerns Northern Foods, der im dritten Quartal dank höherer Absatzpreise einen Umsatzanstieg verbuchte und weiter optimistisch ist, ging es gegen den Trend um mehr als 2 Prozent aufwärts.

Die Aktie von SAFRAN gab in Paris mehr als 2 Prozent nach. Der Mischkonzern hat dank der starken Entwicklung im Luftfahrt-Segment im vergangenen Jahr deutlich mehr umgesetzt.

Beim französischen Hotelkonzern Accor ging es heute rund 2 Prozent nach unten. Am Abend hatte der Konzern ein Umsatzwachstum 2 Prozent im vierten Quartal gemeldet. Zudem wurden die Gewinnprognosen leicht erhöht.

In Zürich sackten Papiere von Sulzer um über 8,6 Prozent ab. Der schweizerische Technologiekonzern konnte beim Auftragseingang im abgelaufenen Fiskaljahr kräftig zulegen. Allerdings hatten sich die Anleger einen besseren Ausblick erhofft.

Für den schweizerischen Pharmakonzern Roche ging es heute um 2,6 Prozent abwärts. Hier belasteten die durchwachsenen Zahlen der US-Tochter Genentech. Der US-Konzern hatte beim Gewinn positiv überraschen können und beim Umsatz aber nur erwartungsgemäße Zahlen veröffentlicht.

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat die Entwicklung des inhalierbaren Insulinwirkstoffs mit der Bezeichnung AERx eingestellt. In Zusammenhang mit der Einstellung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für das Insulin-Präparat wird Novo Nordisk beim Konzernergebnis für das Gesamtjahr 2007 negative Einmaleffekte in Höhe von rund 1,3 Mrd. Dänischen Kronen beim operativen Ergebnis ausweisen. In der Folge gab die Aktie 5,3 Prozent nach.

Die britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat von der zuständigen europäischen Gesundheitsbehörde die Marktzulassung für das Allergiepräparat Avamys erhalten. So wurde das Nasenspray von der EU-Kommission zur Behandlung von Rhinitis für Erwachsene, Heranwachsende und Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren zugelassen. Das Medikament wurde bereits im April 2007 von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen und wird dort unter der Bezeichnung Veramyst vertrieben. Die Aktie gab heute 2,4 Prozent nach. (15.01.2008/ac/n/m)

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