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Europa-Schluss: Kräftige Abschläge nach schwachen Vorgaben, Novartis im Fokus
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 1,04 Prozent auf 4.065,76 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 0,88 Prozent auf 3.402,38 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 1,03 Prozent auf 904,77 Punkte.
Der Schweizer Pharmakonzern Novartis konnte Umsatz und Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich steigern, wobei neue Rekordergebnisse erzielt wurden. Außerdem wurde ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 10 Mrd. Schweizer Franken angekündigt. Da die Ergebnisse insgesamt aber gemischt ausfielen, verlor die Aktie in Zürich dennoch mehr als 3 Prozent.
In London verloren Papiere von SABMiller 4,6 Prozent. Der Brauereikonzern gab heute bekannt, dass sich sein Absatzwachstum im dritten Quartal verlangsamt hat. Außerdem wurden die Erwartungen verfehlt.
Titel des Musik- und Buchhändlers HMV, der Umsatzzahlen für die zehn Wochen bis zum 5. Januar vorgelegt hat, stiegen um gut 4 Prozent. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Plus von 9,4 Prozent ausgewiesen.
Auch in Paris profitieren Papiere des Industrie-Konzerns Alstom von starken Umsatzzahlen und rückten in der Folge um mehr als 3 Prozent vor. Dagegen ging es für Remy Cointreau nach enttäuschenden Umsatzzahlen um knapp 11 Prozent in die Tiefe. Der französische Spirituosenhersteller verbuchte in den ersten neun Monaten insbesondere dank der starken Nachfrage in Asien und Europa zwar einen Umsatzanstieg, verfehlte jedoch die Erwartungen.
Der belgische Einzelhandelskonzern Delhaize musste im vierten Quartal einen Rückgang beim Umsatz hinnehmen. Demnach reduzierte sich der Konzernumsatz im Schlussquartal aufgrund des schwächeren Dollars um 3,4 Prozent. Organisch wuchs der Umsatz indes um 5,0 Prozent. Die Delhaize-Aktie gewann 1,7 Prozent.
Die beiden Bierkonzerne Heineken und Carlsberg und der britische Konkurrent Scottish & Newcastle (S&N) haben Gespräche aufgenommen, die zu einem möglichen Übernahmeangebot für S&N in Höhe von 800 Pence pro Aktie führen könnten. Während Aktien von Heineken 1,7 Prozent zulegen konnten, gaben Papiere von Carlsberg 4,7 Prozent nach. Aktien von Scottish & Newcastle gewann indes mehr als 5 Prozent hinzu.
Nach anfänglichen Gewinnen gaben Titel von Logitech 7,4 Prozent ab, obwohl der Hardware-Hersteller mit dem vorgelegten Zahlenwerk durchaus überzeugen konnte. Der schweizerische Hardware-Hersteller hatte seinen Gewinn im dritten Quartal um über 40 Prozent steigern können, was auf eine starke Nachfrage nach Harmony-Fernbedienungen und Keyboards zurückzuführen ist.
Nach der Bekanntgabe von Umsatzzahlen schossen außerdem Anteilsscheine von Geberit um rund 3 Prozent in die Höhe. Das Schweizer Sanitärtechnikunternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr 2007 deutlich mehr umgesetzt als im Vorjahr. (17.01.2008/ac/n/m)
| 15.05.2008 | SABMiller verkaufen | National-Bank AG | |
| 17.04.2008 | SABMiller kaufen | National-Bank AG | |
| 21.01.2008 | SABMiller overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 23.11.2007 | SABMiller kaufen | National-Bank AG | |
| 16.11.2007 | SABMiller kaufen | National-Bank AG |
Aktien in diesem Artikel
| SABMiller | 10,8 | -3,7% | |
| HMV Group | 1,3 | ||
| Novartis | 35,1 | -6,0% | |
| Logitech International SA | 9,1 | -1,1% | |
| Delhaize Group | 44,8 | -2,1% | |
| Heineken | 20,5 | -5,2% | |
| Carlsberg | 21,2 | +0,2% | |
| ScottishNewcastle | |||
| Remy Cointreau | 24,5 | -2,2% | |
| Geberit | 65,5 | -0,9% | |
| Alstom | 35,1 | -1,8% |
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