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Europa-Schluss: Kräftige Zugewinne, Finanz- und Automobilwerte gesucht
Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 1,84 Prozent auf 3.387,50 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 legte wiederum 2,10 Prozent auf 2.890,68 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 2,31 Prozent auf 768,06 Punkte.
Nach dem gestrigen Kursrutsch legten Vodafone in London 1,9 Prozent zu. Der Mobilfunkbetreiber kündigte zuvor ein Aktienrückkauf-Programm über 1 Mrd. Britische Pfund mit sofortiger Wirkung an.
Bei GlaxoSmithKline ging es heute 0,3 Prozent abwärts. Der führende europäische Pharmakonzern musste im zweiten Quartal aufgrund der verschärften Wettbewerbssituation einen Ergebnisrückgang auswiesen. Dabei wurde das Ergebnis vor allem durch Generika-Konkurrenzprodukte in den USA beeinträchtigt.
In Paris gewannen Peugeot um über 9 Prozent nach oben. Der Automobilkonzern gab heute bekannt, dass er seinen Gewinn im ersten Halbjahr um 49 Prozent gesteigert hat. Im Fahrtwasser von Peugeot rücken außerdem Renault um über 4 Prozent vor.
STMicroelectronics sprangen um mehr als 6 Prozent nach vorne. Der zweitgrößte Chip-Hersteller in Europa konnte seinen Verlust im abgelaufenen Quartal drastisch zurückfahren. Vor Einmaleffekten wurde ein unerwartet hoher Gewinn erzielt.
An der Züricher Börse zogen Credit Suisse um 7 Prozent. Die Bank wird morgen Quartalszahlen vorlegen. Gegen den Trend gaben Julius Bär nach Zahlen 3 Prozent ab. Das Bankhaus musste im ersten Halbjahr 2008 einen leichten Ergebnisrückgang ausweisen.
Fiat gewannen in Mailand 13,5 Prozent. Der Automobil- und Industriekonzern verbuchte im zweiten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg und bestätigte im Anschluss die Jahresprognosen.
In Amsterdam rückten KPN um gut 5 Prozent vor. Die Telefongesellschaft hat im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang ausgewiesen. Gleichzeitig wurde jedoch die Ergebnisprognose für das niederländische Geschäft nach oben korrigiert.
Telenor gaben in Oslo nach Ergebnisvorlage 3,9 Prozent ab. Ähnlich schwach entwickelten sich Volvo in Stockholm. Der weltweit zweitgrößte Lkw-Hersteller meldete zuvor, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um 28 Prozent gestiegen ist.
Der schwedische Nutzfahrzeugkonzern Volvo, der weltweit zweitgrößte Lkw-Hersteller, konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal um 28 Prozent steigen, was auf erhöhte Absatzzahlen in Europa und Asien zurückzuführen ist. Der Umsatz erhöhte sich um 13 Prozent. Die Aktie verlor am Ende 2,3 Prozent. (23.07.2008/ac/n/m)
| 28.08.2008 | Vodafone sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 11.08.2008 | Vodafone Downgrade | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 31.07.2008 | Vodafone kaufen | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 24.07.2008 | Vodafone overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 23.07.2008 | Vodafone kaufen | Independent Research GmbH |
Aktien in diesem Artikel
| Vodafone Group | 1,8 | -1,1% | |
| Peugeot | 32,6 | -1,2% | |
| Julius Baer 1 | 40,8 | +3,2% | |
| STMicroelectronics | 9,0 | -1,0% | |
| KPN | 11,6 | -0,7% | |
| Fiat | 10,7 | ||
| Telenor ASA | 10,7 | +2,0% | |
| Volvo AB (B) | 8,0 | +1,9% | |
| GlaxoSmithKline | 15,9 | -0,6% |
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