13.08.2007 20:35
Drucken |

Schrift:

Europa-Schluss: Kräftige Zugewinne, Zentralbank-Interventionen beruhigen

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit kräftigen Zugewinnen aus dem Handel. Besonders die anhaltenden Liquiditätsspritzen seitens der Zentralbanken sorgen zum Wochenbeginn für eine Beruhigung. Vergangene Wochen hatte die US-Hypothekenkrise für zeitweise Panik an den Aktienmärkten gesorgt.

Der EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 2,27 Prozent auf 4.255,79 Punkte. Der STOXX 50 legte wiederum 2,54 Prozent auf 3.722,10 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 2,02 Prozent auf 985,21 Punkte.

Zu den größten Gewinnern gehörten europaweit Finanztitel, die in der vergangenen Woche besonders gelitten hatten. Neben Bankwerten verzeichneten auch Versicherer deutlich Kursgewinne.

Im Fokus stand heute die niederländischen Akzo Nobel. Der weltgrößte Hersteller von Farben und Lacken wird den britischen Chemiekonzern Imperial Chemical Industries für 8 Mrd. Britische Pfund (GBP) übernehmen. Daraufhin stiegen die Aktien von Akzo Nobel um 2,4 Prozent und die Titel von ICI um 2,8 Prozent.

Die außerordentliche Hauptsversammlung des britischen Zigarettenherstellers Imperial Tobacco Group hat heute einer Übernahme des spanischen Konkurrenten Altadis zugestimmt. Die Akquisition hat ein Volumen von 12,6 Mrd. Euro. Die Aktie von Imperial Tobacco schloss heute 3,2 Prozent fester. Bei Altadis ging es ein halbes Prozent nach oben.

Der französische Videospielehersteller Infogrames Entertainment gab bekannt, dass er seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zweistellig steigern konnte. In Paris kletterten die Aktien deshalb um 8,3 Prozent.

Der Mineralölkonzern OMV hat sein Portfolio mit vier neuen Offshore-Explorationslizenzen im Carnarvon Becken vor der australischen Westküste verstärkt. Der Titel gewann daraufhin in Wien 4,4 Prozent.

Der österreichische Impfstoffspezialist Intercell verliert infolge schwacher Halbjahreszahlen leicht. So ging der Umsatz deutlich zurück. Der Periodenfehlbetrag nach sechs Monaten nahm daraufhin kräftig zu. (13.08.2007/ac/n/m)

Wie beurteilen Sie die Leistung von Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbrück in der aktuellen Finanzkrise?
Sehr gut
Gut
Zufriedenstellend
Ausreichend
Mangelhaft
Ungenügend




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige