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Europa-Schluss: Kurseinbruch bei Alcatel-Lucent belastet
Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,01 Prozent auf 4.140,19 Punkte. Der STOXX 50 legte wiederum 0,14 Prozent auf 3.762,23 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,11 Prozent auf 970,56 Punkte.
In den Fokus rückte am Nachmittag die Scania-Aktie. Zuvor hatte der deutsche Nutzfahrzeughersteller MAN sein Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten zurückgezogen. Trotz einer Einigung zwischen den Großaktionären VW und Investor gelang es am Ende nicht Einigkeit über eine Fusion zu erzielen. Am Ende gewannen Scania-Papiere über ein Prozent.
Am Abend sorgte dann die UniCredito Italiano für Gesprächsstoff. Der italienische Finanzkonzern gab bekannt, dass er für seine jüngst übernommenen Töchter HypoVereinsbank und Bank Austria Creditanstalt ein Squeeze-Out-Verfahren anstrebt. Damit sollen die verbliebenen Kleinaktionäre zwangsabgefunden werden und die beiden Banken volkständig in den Mutterkonzern integriert werden. Die Aktie der UniCredito gewann rund ein Prozent, während die Papiere der Bank Austria kaum reagierten.
Aktien des amerikanisch-französischen Telekommunikationsausrüsters Alcatel-Lucent rutschten in Paris um 8,5 Prozent ab. Der Konzern gab heute seine vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal bekannt und hat dabei die Erwartungen des Marktes verfehlt.
Veolia verlieren trotz eines milliardenschweren Großauftrages aus China 0,8 Prozent. Der französische Umweltservice-Dienstleister wird dabei gemeinsam mit der chinesischen Lanzhou Water Supply Co. die Wasserversorgung der Hauptstadt der chinesischen Provinz Gansu übernehmen.
In London befinden sich Papiere von Tate & Lyle im Sturzflug und brachen um mehr als 15 Prozent ein, nachdem der Zuckerproduzent eine Gewinnwarnung für das laufende Fiskaljahr ausgesprochen hat. Der britische Konzern erwartet für das laufende Fiskaljahr ein Ergebnis unterhalb der durchschnittlichen Prognosen.
In Zürich ging es für Titel des Luxusartikelherstellers Richemont um 3,6 Prozent in Richtung Süden. Der Konzern verzeichnete aufgrund der starken Absatzentwicklung in allen Kernsegmenten ein zweistelliges Umsatzplus, konnte die Erwartungen der Analysten aber dennoch nicht erfüllen.
Die schweizerische Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli konnten im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund der starken Absatzentwicklung auf allen Märkten erneut ein deutliches Umsatzplus vorweisen. In Folge der guten Zahlen legte die Aktie 0,9 Prozent zu.
Der italienische Sonnenbrillenhersteller Luxottica Group verbuchte im vierten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg. Die Aktie gab dennoch im Mailänder Handel 0,4 Prozent nach. (23.01.2007/ac/n/m)
| 24.10.2007 | Scania neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 30.07.2007 | Scania neutral | JP Morgan | |
| 05.10.2006 | Scania neutral | Merrill Lynch | |
| 02.05.2005 | Scania: Neutral | JP Morgan | |
| 29.04.2005 | Scania: Buy | Sal. Oppenheim |
Aktien in diesem Artikel
| Scania AB (A) | 5,1 | +1,6% | |
| MAN | 28,0 | -2,5% | |
| Volkswagen | 360,0 | +2,6% | |
| UniCredito Italiano | 1,7 | -0,6% | |
| Bayerische Hypo- und Vereinsbank | 41,8 | -0,5% | |
| Bank Austria Creditanstalt | |||
| Alcatel-Lucent | 1,5 | -7,6% | |
| Veolia Environnement | 17,8 | -3,6% | |
| TateLyle | 4,6 | -0,2% | |
| Compagnie Financière Richemont | |||
| Luxottica Group | 13,5 | +0,5% |
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