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Europa-Schluss: Leichte Abschläge, EMI nach WMG-Angebot gesucht
Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,37 Prozent auf 4.250,30 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 0,26 Prozent auf 3.828,62 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,43 Prozent auf 995,27 Punkte.
Papiere der Plattenfirma EMI stachen in London mit einem Kursplus von mehr als 8 Prozent hervor. Wie der Konzern zuvor mitteilte, wurde man von der amerikanischen Warner Music Group hinsichtlich eines Übernahmeangebots kontaktiert.
Anteilsscheine der Bankgesellschaft Barclays konnten sich trotz der Vorlage starker Ergebnisse nicht dem negativen Marktumfeld entziehen und verloren 0,4 Prozent. Besonders das starke Investment Banking hatte für ein gutes Ergebnis gesorgt.
Verluste von mehr als 2 Prozent waren bei Cadbury Schweppes auszumachen. Der Konditorei- und Getränkekonzern verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz höherer Umsatzerlöse in allen Segmenten einen Ergebnisrückgang, wobei das Ergebnis durch hohe Restrukturierungsaufwendungen belastet wurde.
Titel von Scottish & Newcastle verloren nach Ergebnisvorlage rund 4 Prozent. Der britische Brauereikonzern hatte zwar den Gewinn deutlich steigern können, aber dennoch die Erwartungen nicht getroffen.
Aktien des dänischen Brauereikonzerns Carlsberg brachen in Kopenhagen nach einem Blick in die Bücher um fast 7 Prozent ein. Der Konzern hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar aufgrund der starken Absatzentwicklung in Westeuropa sowie eines verbesserten operativen Ergebnisses bei nicht-alkoholischen Getränken einen Ergebnisanstieg verzeichnet, aber dennoch die Anleger enttäuscht.
In Stockholm verteuerten sich Volvo um 1,5 Prozent. Der Nutzfahrzeughersteller meldete heute, dass er den japanischen Mitbewerber Nissan Diesel für 7,5 Mrd. Schwedische Kronen übernehmen wird.
In Zürich trennten sich die Anleger von Clariant, die Aktie fiel um 3,5 Prozent zurück. Der Spezialchemiekonzern musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund hoher Wertberichtigungen einen höheren Verlust als von Analysten erwartet ausweisen.
Anteilsscheine des Aromenherstellers Givaudan verloren rund 1,7 Prozent. Der Konzern konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Fiskaljahr weniger stark als von Marktbeobachtern erwartet steigern. (20.02.2007/ac/n/m)
| 15.01.2007 | EMI hold | Société Générale (SG) | |
| 10.11.2006 | EMI equal-weight | Morgan Stanley | |
| 22.06.2006 | EMI bis 4,20 EUR kaufen | Focus Money | |
| 30.05.2006 | EMI equal-weight | Morgan Stanley | |
| 08.06.2005 | EMI underweight | JP Morgan |
Aktien in diesem Artikel
| EMI Group | |||
| Warner Music Group | 2,1 | +3,5% | |
| Barclays | 1,6 | +4,7% | |
| Cadbury Schweppes | |||
| ScottishNewcastle | |||
| Givaudan | 482,3 | -5,4% | |
| Clariant | 4,4 | +3,0% | |
| Volvo AB (B) | 3,1 | +6,9% | |
| Carlsberg | 21,2 | +0,2% |
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