19.04.2007 20:17
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Europa-Schluss: Leichte Abschläge, Nokia profitiert von guten Zahlen

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Donnerstag mit Abschlägen aus dem Handel. Ein Belastungsfaktor waren dabei die schwachen Vorgaben aus Asien. Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal um 11,1 Prozent gewachsen und damit stärker als von Volkswirten erwartet. Die starken Konjunkturdaten wiederum schürten Ängste vor einer Überhitzung.

Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,44 Prozent auf 4.339,93 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 0,35 Prozent auf 3.839,16 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,26 Prozent auf 1.022,25 Punkte.

Trotz des schwachen Umfeldes zogen Papiere von Nokia um 3,4 Prozent an. Der finnische Handy-Hersteller präsentierte am Mittag seine Ergebnisse für das erste Quartal. Dabei musste der Konzern aufgrund rückläufiger Verkaufspreise bei Mobiltelefonen einen Gewinnrückgang hinnehmen, der allerdings nicht so stark wie erwartet ausfiel. Ferner konnte der Ausblick überzeugen.

In London verlieren Rio Tinto 1,3 Prozent. Der britisch-australische Rohstoffkonzern konnte die Eisenerzproduktion im ersten Quartal dank der in Westaustralien gestarteten Expansionsoffensive um 12 Prozent steigern.

Titel von Prudential zogen um 1,6 Prozent an. Der zweitgrößte Versicherungskonzern in Großbritannien meldete heute, dass seine Einnahmen aus dem Lebensversicherungs- und Pensionsgeschäft im ersten Quartal um 1,4 Prozent gestiegen sind.

Telefonica fielen in Madrid um 0,2 Prozent. Die australische Investmentbank Macquarie meldete heute, dass sie die Airwave 02, das britische Polizei- und Notruf-Funknetz, für 1,9 Mrd. Britische Pfund von der spanischen Telefongesellschaft übernehmen wird.

Der französische Hotelkonzern Accor konnte im ersten Quartal 2007 die Umsatzerlöse um 8,9 Prozent auf 1,89 Mrd. Euro steigern. Auf vergleichbarer Basis erhöhten sich die Umsätze um 7,6 Prozent. Die Accor-Aktie legte in Paris 0,5 Prozent zu.

In Zürich stiegen Lonza um 1,5 Prozent. Der Pharmazulieferer ist eigenen Angaben zufolge gut in das laufende Jahr gestartet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll dabei über den langfristigen Zielen liegen. Logitech-Aktien brachen dagegen um fast 8 Prozent ein. Der schweizerische Hardware-Hersteller hatte im vierten Quartal die Erwartungen verfehlt. (19.04.2007/ac/n/m)

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Nokia 9,9 -5,1%
Prudential 2,9 -9,4%
Rio Tinto 3 24,5 +2,5%
Macquarie Bank
Telefonica 14,3 -3,1%
Accor 25,1 -1,5%
Logitech International
Lonza Group 58,3 +5,1%

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