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Europa-Schluss: Leichte Abschläge, Novartis und Nestlé im Fokus
Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,31 Prozent auf 4.280,02 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 0,26 Prozent auf 3.777,22 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,30 Prozent auf 1.010,60 Punkte.
Im Fokus standen heute Novartis und Nestlé. Die beiden Konzerne haben sich auf den Verkauf des Babynahrungsmittelgeschäfts Gerber geeinigt. Wie der Schweizer Pharmakonzern erklärte wird man das Geschäftsfeld für 5,5 Mrd. Dollar in bar an den französischen Nahrungsmittelkonzern verkaufen. Während Novartis-Aktien kaum reagierten, gab die Nestlé-Aktie 1,3 Prozent nach.
In Paris ging es für Anteilsscheine von Carrefour 0,6 Prozent nach oben. Der Einzelhandelskonzern präsentierte am Vorabend die Umsatzzahlen für das erste Quartal 2007. Demnach konnten die Konzernumsätze auf konstanter Wechselkursbasis um 6,5 Prozent gesteigert werden.
In London tendierte die Aktie von SABMiller 2,6 Prozent fester. Wie der weltweit zweitgrößte Bierhersteller heute im Rahmen eines Trading-Updates erklärte, verbuchte man im abgelaufenen Fiskaljahr beim Biervolumen ein organisches Wachstum von 10 Prozent. Für das laufende Fiskaljahr geht man von einem Ergebnis im Rahmen der Analystenerwartungen aus.
Daneben teilte der Software-Konzern Sage Group mit, dass Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr im Rahmen der Erwartungen der Analysten liegen werden. Die Aktie gab leicht ab.
Ein deutliches Minus von 0,8 Prozent war bei Papieren von Renault auszumachen. Der Automobilhersteller litt im vergangenen Monat unter der nach wie vor schwierigen Wettbewerbssituation in Westeuropa und musste einen Absatzrückgang ausweisen.
Aktien von PPR sackten um knapp 1,3 Prozent ab. Auf einer Pressekonferenz bekräftigte der Chef des französischen Luxusgüterkonzerns die Übernahmeofferte für PUMA in Höhe von 330 Euro je Aktie. Fondsmanager halten das Übernahmeangebot allerdings für zu niedrig.
In Stockholm stach das Papier von OMX mit einem satten Kursplus von 10 Prozent ins Auge. Zuvor hat der Börsenbetreiber Verhandlungen mit anderen Wettbewerbern über mögliche Formen der Zusammenarbeit bestätigt. (12.04.2007/ac/n/m)
| 21.11.2008 | Novartis buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
| 21.11.2008 | Novartis buy | UBS AG | |
| 20.11.2008 | Novartis neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 20.11.2008 | Novartis hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 23.10.2008 | Novartis halten | Raiffeisen Centrobank AG |
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