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Europa-Schluss: Schwacher Handel, Konjunkturaussichten im Blick
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,58 Prozent auf 3.242,02 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 0,76 Prozent auf 2.820,53 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 0,54 Prozent auf 748,21 Punkte.
An der Pariser Börse gewannen Renault 1,3 Prozent. Der Automobilhersteller hat am Vorabend ein Restrukturierungsprogramm für seine Geschäftsaktivitäten in Frankreich angekündigt, in dessen Rahmen 4.000 Stellen wegfallen sollen. Im Ausland will der Konzern außerdem rund 2.000 Mitarbeiter abbauen.
Papiere des Ölkonzerns Total gewannen leicht hinzu. Zuvor hatte das Board des drittgrößten Ölkonzerns in Europa eine Erhöhung der Zwischendividende um 14 Prozent beschlossen.
Die Aktie des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis sprang nach einem Wechsel an der Unternehmensspitze um über 7 Prozent. Dabei wird Chris Viehbacher ab dem 1. Dezember 2008 das Amt des CEO übernehmen. Viehbacher tritt dabei die Nachfolge von Gerard Le Fur an.
Anteilsscheine von Richemont fielen in Zürich um mehr als 7,5 Prozent zurück. Der Luxusgüterkonzern gab heute im Rahmen seines Trading Statements bekannt, dass er den Umsatz in den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres wie von Analysten erwartet um 11 Prozent gesteigert hat.
Für Novartis ging es indes um 1,8 Prozent nach oben, nachdem der Pharmakonzern positive Studiendaten für ein im Versuchsstadium befindliches Medikament veröffentlicht hat.
Der schweizerische Hardware-Spezialist Logitech hat heute ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Dabei wurde vom Board of Directors eine Höhe von bis zu 250 Mio. Dollar angekündigt, das nach dem Abschluss des im Februar 2008 begonnenen Rückkaufprogramms starten soll. Die Aktie verlor rund 3 Prozent.
Die Aktie der Bekleidungskette Next gab in London 1,8 Prozent ab. Der Gewinn des Konzerns ist im ersten Halbjahr angesichts geringerer Verbraucherausgaben um 13 Prozent gesunken.
Der norwegische Öl- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro hat mit der Vattenfall AB einen Vertrag über die Lieferung von knapp 18 Terrawattstunden (TWh) Strom durch den schwedischen Energiekonzern ab 2013 geschlossen. Der Vertrag sieht die Bereitstellung von Strom in Norwegen über einen Zeitraum von acht Jahren vor. Die Aktie gewann mehr als 4 Prozent. (10.09.2008/ac/n/m)
| 06.11.2008 | Next underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 14.10.2008 | Next underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 12.09.2008 | Next neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 21.07.2008 | Next neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 20.03.2008 | Next sell | Société Générale Group S.A. (SG) |
Aktien in diesem Artikel
| Next Group | 11,7 | +6,6% | |
| Sanofi-Aventis | 39,4 | -10,1% | |
| Renault | 14,7 | -3,4% | |
| TOTAL | 37,0 | -2,0% | |
| Compagnie Financière Richemont | |||
| Novartis | 35,1 | -6,0% | |
| Logitech International SA | 9,1 | -1,1% | |
| Norsk Hydro ASA | 2,4 | -2,9% |
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