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Europa-Schluss: Sehr freundlicher Handel, Quartalszahlen im Fokus
Der EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 0,78 Prozent auf 4.211,32 Punkte. Der STOXX 50 legte wiederum 1,18 Prozent auf 3.805,38 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,98 Prozent auf 983,88 Punkte.
In London preschten Aktien von AstraZeneca um 2,2 Prozent vor. Der britische Pharmakonzern verbuchte im vierten Quartal aufgrund weltweit gestiegener Medikamentenabsätze einen deutlichen Ergebnisanstieg und kündigte neben einem milliardenschweren Aktienrückkaufprogramm auch den Abbau von insgesamt 3.000 Stellen an.
Daneben zogen Papiere von Royal Dutch Shell um mehr als 2 Prozent an. Der zweitgrößte Ölkonzern in Europa teilte heute mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 21 Prozent zugelegt hat, nachdem höhere Erdölpreise die Produktionsausfälle in Nigeria mehr als kompensieren konnten.
Anteilsscheine des britisch-australischen Rohstoffkonzerns Rio Tinto, der Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2006 dank höherer Rohstoffpreise und Fördermengen deutlich ausweiten konnte, verfestigten sich um 1,3 Prozent.
In Paris stand die Aktie der France Télécom im Blick. Der Konzern profitierte im abgelaufenen Fiskaljahr von der starken Geschäftsentwicklung im Mobilfunksegment und konnte seinen Umsatz um 7,5 Prozent auf knapp 52 Mrd. Euro steigern. Am Ende gewann der Wert 0,3 Prozent hinzu.
Kursgewinne waren ebenfalls bei der AXA zu beobachten. Der zweitgrößte Versicherer in Europa verbuchte im Schlussquartal ein Umsatzwachstum von mehr als 5 Prozent auf knapp 20 Mrd. Euro. Am Ende notierte die Aktie mit 2,6 Prozent im Plus.
Die Banco Santander Central Hispano (BSCH), die größte Bankgesellschaft in Spanien, konnte ihren Gewinn im vierten Quartal um 13 Prozent steigern, was auf Asset-Verkäufe und ein stärkeres Lateinamerika-Geschäft zurückzuführen ist. Dennoch musste die Aktie 1,3 Prozent abgeben.
Titel des Einzelhandelskonzerns Ahold, der im vierten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen musste, zogen im Amsterdam um fast 2 Prozent an.
Der finnische Papierkonzern UPM-Kymmene konnte wiederum überzeugen und im vierten Quartal wieder einen Gewinn erzielen, was mit höheren Preisen und Kostensenkungen zusammenhängt. Die Aktie konnte in der Folge mehr als 3 Prozent zulegen. (01.02.2007/ac/n/m)
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| 10.09.2008 | AstraZeneca neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 10.09.2008 | AstraZeneca neues Kursziel | Credit Suisse Group | |
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