Zurich Financial Services (N) (Zürich) Aktie [WKN: 579919 / ISIN: CH0011075394]

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16.08.2007 20:37
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Europa-Schluss: US-Hypothekenkrise sorgt für kräftige Abschläge auf breiter Front

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Donnerstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel. Infolge der weltweiten Kurseinbrüche infolge der US-Hypothekenkrise herrschte auch in Europa Verkaufsstimmung. Die Liquiditätsschwierigkeiten des größten US-Hypothekenfinanzierers wirkten hierbei ebenso belastend, wie schlecht ausgefallene Konjunkturdaten.

Der EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 2,89 Prozent auf 4.062,33 Punkte. Der STOXX 50 gab wiederum 3,25 Prozent auf 3.546,67 Zähler ab. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 3,38 Prozent auf 934,05 Punkte.

Abermals litten Finanzwerte unter der Sorge, dass sich die US-Hypothekenkrise weiter ausweiten könnte. So gab ABN AMRO fast 6 Prozent nach, die Royal Bank of Scotland gab mehr als 3 Prozent nach. BNP Paribas verloren ebenfalls mehr als 3 Prozent.

In Zürich gaben die Aktien von Zurich Financial Services (ZFS) trotz guter Halbjahrjahreszahlen um 0,6 Prozent nach. Der schweizerische Versicherungskonzern hatte dank einer weiterhin starken Leistung auf operativer Ebene in allen Unternehmensbereichen ein ausgezeichnetes Geschäftsergebnis für das erste Halbjahr 2007 vorlegen können.

British Land, Europas größtes Immobilienunternehmen nach Assets, meldete heute, dass ihr Gewinn im ersten Quartal um 34 Prozent gesunken ist, die Papiere gaben in London um 0,7 Prozent nach.

Der Versorger British Energy verlor nach schwachen Ergebniszahlen fast 8 Prozent. Der Konzern hatte im ersten Quartal aufgrund wartungsbedingter Ausfälle bei Nuklearanlagen einen Rückgang beim bereinigten Ergebnis verbuchen müssen.

Bei Ciba Spezialitätenchemie ging es 8,4 Prozent abwärts. Der schweizerische Chemiekonzern hatte im zweiten Quartal einen Gewinn bei einem leicht gestiegenen Umsatz erwirtschaftet. Jedoch muss man in Nordamerika eine anhaltend schwache Entwicklung hinnehmen, was den Aktienkurs derzeit belastet.

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines verbuchte im Juli einen Rückgang bei der Zahl der beförderten Passagiere. In der Folge verlor die Aktie im Wiener Handel 6,7 Prozent. (16.08.2007/ac/n/m)

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