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Europa-Schluss: Zurückhaltender Handel, Quartalszahlen im Fokus
Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,04 Prozent auf 3.761,96 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 legte wiederum 0,08 Prozent auf 3.166,29 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Plus von 0,43 Prozent auf 874,77 Punkte.
Anteilsscheine von Barclays gaben in London leicht nach. Die Investmentbank-Sparte der drittgrößten Bankgesellschaft in Großbritannien litt im ersten Quartal unter der aktuellen Finanzmarktkrise, weshalb der Konzern für den Berichtszeitraum von einem Gewinnrückgang ausgeht.
AstraZeneca büßen ein halbes Prozent ein, obwohl der Pharmakonzern im ersten Quartal mehr als erwartet verdient hat. So verbuchte im ersten Quartal 2008 einen Ergebnisrückgang. Bereinigt um Sondereffekte übertraf das Ergebnis die Erwartungen.
Dagegen preschten Titel des Reinigungsmittelherstellers Reckitt Benckiser nach starken Zahlen im ersten Quartal und einem positiven Ausblick um rund 7 Prozent vor.
An der Pariser Börse gaben Gaz de France nach Umsatzzahlen 1,9 Prozent ab. So stieg der Gesamtumsatz im ersten Quartal um knapp 15 Prozent. Zudem hält man an der Prognose für das Gesamtjahr fest.
Die französische Air Liquide, der weltweit zweitgrößte Industriegasehersteller, verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg. So stieg der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 10,8 Prozent. Die Aktie reagierte mit einem leichten Minus auf die Zahlen.
Anteilsscheine des Einzelhandels- und Luxusartikelkonzerns PPR gaben 2,4 Prozent nach. Der Umsatz war im ersten Quartal um 20 Prozent gestiegen. Bereinigt um Übernahme- und Währungseffekte kletterte der Umsatz im ersten Quartal um 4,1 Prozent.
Der französische Automobilkonzern Peugeot hat seinen Absatz im ersten Quartal gesteigert, was auf eine starke Nachfrage in den Emerging Markets zurückzuführen ist. Die Aktie gab 3,2 Prozent nach.
Die Aktie der Großbank Credit Suisse gewann dagegen fast 4 Prozent. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in der Schweiz hat im ersten Quartal einen unerwartet hohen Verlust eingefahren.
ABB zogen um knapp 6 Prozent an. Der schweizerische Mischkonzern profitierte im ersten Quartal 2008 von einer starken Stromnachfrage und konnte im ersten Quartal bei Umsatz und Ergebnis deutlich zulegen.
Papiere des Automobil- und Industriekonzerns Fiat gewannen in Mailand 4 Prozent. Das Unternehmen hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal um 13 Prozent gesteigert.
Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines musste im ersten Quartal angesichts deutlich gestiegener Kerosinpreise einen deutlichen Verlust ausweisen. In der Folge gab die Aktie 9,5 Prozent nach. (24.04.2008/ac/n/m)
| 28.04.2008 | AstraZeneca kaufen | National-Bank AG | |
| 28.04.2008 | AstraZeneca underweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 22.04.2008 | AstraZeneca accumulate | Jyske Bank Group | |
| 17.04.2008 | AstraZeneca kaufen | National-Bank AG | |
| 16.04.2008 | AstraZeneca accumulate | Jyske Bank Group |
Aktien in diesem Artikel
| AstraZeneca | 28,0 | +3,3% | |
| Barclays | 5,3 | -1,1% | |
| Reckitt Benckiser Group | 38,0 | +1,9% | |
| Peugeot | 44,8 | -2,0% | |
| PPR | 89,5 | +4,2% | |
| Gaz de France | 42,2 | -1,3% | |
| Air Liquide | 94,2 | -0,1% | |
| ABB | 20,9 | +0,2% | |
| Credit Suisse Group (CS Group) (N) | 34,6 | -1,6% | |
| Fiat | 15,3 | +1,1% | |
| Austrian Airlines | 4,0 | -2,0% |
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