London Stock Exchange Aktie [WKN: A0JEJF / ISIN: GB00B0SWJX34]

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01.09.2008 20:12
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Europa-Schluss: Zurückhaltender Handel wegen fehlender US-Vorgaben

Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Aktienmärkte gingen am Montag mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Angesichts der fehlenden US-Vorgaben - aufgrund des Labor Day findet heute kein Börsenhandel statt - herrschte in Europa Zurückhaltung vor.

Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor bis zum Handelsende 0,04 Prozent auf 3.364,40 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 gab wiederum 0,64 Prozent auf 2.902,17 Zähler nach. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete wiederum ein Minus von 0,17 Prozent auf 781,50 Punkte.

Papiere der London Stock Exchange gaben 2,6 Prozent ab. Hier steht ein Bericht des "Financial Times" im Blick, demzufolge der Börsenbetreiber auf die wachsende Konkurrenz durch alternative Handelsplattformen mit einer deutlichen Verbesserung der Konditionen für seine Kunden reagieren wird.

An der Pariser Börse gewannen Alcatel-Lucent 3,7 Prozent. Einem Artikel der französischen Zeitung "Les Echos" zufolge wird der Telekommunikationsausrüster seinen neuen CEO in den nächsten Tagen bestellen. Dabei könnte der Konzern den früheren Finanzvorstand Mike Quigley oder den ehemalige CEO der BT Group, Ben Verwaayen, auswählen.

Titel des Energieversorgers GDF SUEZ, dessen Gewinn im ersten Halbjahr um 14 Prozent gestiegen ist, rückten um mehr als 1,5 Prozent vor. Der weltweit zweitgrößte Energieversorger begründete den Anstieg mit höheren Strom- und Gaspreisen.

Papiere von Vivendi indes gaben nach Ergebnissen ein halbes Prozent ab. Der französische Medien- und Mobilfunkkonzern verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg.

In Zürich legten Adecco 0,9 Prozent zu. Der Personaldienstleister will den niederländischen Mitbewerber DNC De Nederlanden Compagnie für rund 56 Mio. Euro übernehmen.

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia, die am Freitag einen Insolvenzantrag gestellt hat, wird nach Angaben der italienischen Zeitung "La Repubblica" weniger Stellen abbauen als bisher in den Medien erwartet. So geht der italienische Arbeitsminister Maurizio Sacconi im Zusammenhang mit der Insolvenz von weniger als 5.000 Stellenstreichungen aus. Die Alitalia-Aktie verliert mehr als 7 Prozent. (01.09.2008/ac/n/m)

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