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Europa-Schluss: Zurückhaltung nach US-Zinssenkung, Quartalszahlen im Fokus
Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann bis zum Handelsende 0,09 Prozent auf 3.792,80 Punkte. Der Dow Jones STOXX 50 legte wiederum 0,09 Prozent auf 3.240,75 Zähler zu. Der marktbreitere EURONEXT 100 verzeichnete ein Minus von 0,26 Prozent auf 864,47 Punkte.
Papiere von Royal Dutch Shell gaben in London leicht nach. Der zweitgrößte Ölkonzern in Europa konnte Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal kräftig steigern. Insgesamt bargen die Ergebnisse aber keine positiven Überraschungen. Die gesamte Öl- und Gasproduktion war indes rückläufig.
Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat im abgelaufenen Quartal aufgrund hoher Sonderbelastungen weniger verdient, allerdings die Erwartungen übertroffen. Die Aktie verlor aber dennoch rund 1,2 Prozent.
Titel des Mobilfunkbetreibers Vodafone, dessen Umsatz im dritten Quartal um knapp 16 Prozent gestiegen ist, knickten um 0,9 Prozent ein. Die Anleger zeigten sich enttäuscht, dass der Ausblick lediglich bestätigt wurde.
In Paris legten Vivendi-Titel leicht zu. Der Medien- und Mobilfunkkonzern hat am Vorabend die Umsatzzahlen zum vierten Quartal 2007 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse verbesserten sich demnach um 8,5 Prozent. Unter Berücksichtigung konstanter Wechselkurse belief sich das Umsatzplus auf 10,5 Prozent.
SUEZ legen mehr als ein Prozent zu. Der französische Energie- und Wasserversorger meldete heute, dass er seinen Umsatz im vierten Quartal um 11 Prozent gesteigert hat, was auf einen höheren Stromabsatz in Europa bei gestiegenen Preisen zurückzuführen ist.
Anteilsscheine des schwedischen Bekleidungskonzerns Hennes & Mauritz gewannen in Stockholm 4,6 Prozent. Das Unternehmen verbuchte im vierten Quartal dank deutlich gestiegener Umsatzerlöse in Europa einen Umsatz- und Ergebnisanstieg.
Der italienische Energieversorger Enel konnte nach vorläufigen Angaben Umsatz und Ergebnis im vergangenen Jahr kräftig ausweiten. Dabei konnten die Erwartungen übertroffen werden. Die Aktie gewann mehr als 2 Prozent hinzu.
Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel veröffentlichte heute sein Trading Update, nach dem Abschluss der ICI-Übernahme und vor der Bekanntgabe der Jahresergebnisse am 6. März. Der Jahresumsatz des Konzerns (ohne ICI-Übernahme) wird sich demnach um 2 Prozent gegenüber 2006 erhöhen. Beim EBIT-Ergebnis (ohne Einmaleffekte) für 2007 ist der Konzern zuversichtlich, die durchschnittliche Erwartung der Analysten von 897 Mio. Euro erfüllen zu können. Die Aktie legte daraufhin um fast 7 Prozent zu.
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk musste im vierten Quartal aufgrund von Einmalbelastungen in Zusammenhang mit der Einstellung der Entwicklung eines inhalierbaren Insulinwirkstoffs einen Ergebnisrückgang ausweisen. Dagegen konnte der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum dagegen verbessert werden. Die Aktie gewann 1,5 Prozent hinzu. (31.01.2008/ac/n/m)
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