06.03.2008 09:06
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FMC erweitert Produktionskapazität für Dialysatoren in Deutschland

Bad Homburg v. d. H. (aktiencheck.de AG) - Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC) (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) meldete am Donnerstag, dass sie aufgrund der weltweit starken Nachfrage die Herstellungskapazitäten für Dialyseprodukte im Werk St. Wendel (Saarland) erweitert. Dafür wird das Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten insgesamt rund 39 Mio. Euro investieren.

Laut dem Konzern entfallen rund 23 Mio. Euro auf ein Produktionsgebäude und zwei neue Faserspinnanlagen zur Herstellung von Hohlfasern, dem wichtigsten Bestandteil von Dialysatoren (künstlichen Nieren). Die Produktionskapazität für die Fasern, die auch an andere Standorte mit Dialysatorenfertigung geliefert werden, steigt damit in St. Wendel um etwa 30 Prozent. Etwa 16 Mio. Euro wird FMC in den Ausbau der Produktion von Beuteln für die Peritonealdialyse (Bauchfelldialyse) investieren. Hier soll die Kapazität um rund 25 Prozent steigen.

Bereits Anfang 2007 hatte FMC für das Werk St. Wendel eine Erhöhung der Produktionskapazität für Einweg-Dialysatoren auf 35 Millionen Stück angekündigt und dafür rund 36 Mio. Euro bereitgestellt. Diese Anlagen werden in den nächsten Monaten in Betrieb gehen, die beiden neuen Erweiterungsstufen sollen im Frühjahr 2009 abgeschlossen werden. Insgesamt beträgt das geplante Investitionsvolumen für laufende Projekte in St. Wendel rund 100 Mio. Euro.

FMC beschäftigt am Entwicklungs- und Produktionsstandort St. Wendel derzeit rund 1.700 Mitarbeiter, 8 Prozent mehr als im Januar 2007. Auch für 2008 wird mit einer weiter steigenden Beschäftigtenzahl gerechnet.

Die Aktie von FMC schloss gestern bei 34,68 Euro (+2,51 Prozent). (06.03.2008/ac/n/d)

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