Dearborn (aktiencheck.de AG) - Die New York Stock Exchange hat die Wertpapiere von einigen weiteren Unternehmen von so genannten Leerverkäufen ausgenommen.
Wie aus einer am Montagabend veröffentlichten Pressemitteilung des Börsenbetreibers zu entnehmen ist, sind künftig unter anderem auch die Wertpapiere des Automobilkonzerns Ford Motor Co. (ISIN US3453708600/ WKN 502391) und die des Verlagskonzerns McGraw-Hill Cos. Inc. (ISIN US5806451093/ WKN 851710) auf dieser Liste vertreten. Zuvor waren auch andere Unternehmen außerhalb der Finanzbranche mit in diesem Short-Selling-Verbot erfasst worden. Darunter befanden sich unter anderem der Kreditkartendienstleister Alliance Data Systems Corp. (ISIN US0185811082/ WKN 934251), General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) sowie General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144).
In Zusammenhang mit den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise hatte die US-Wertpapieraufsicht das so genannte "Short Selling" bei Wertpapieren von zunächst 799 Unternehmen aus der Finanzbranche zeitweise untersagt. Damit sollten die zuletzt zu beobachtenden massiven Kursabschläge in diesem Segment, das unter anderem mit durch Leerverkäufe verursacht wurde, unterbunden werden. Bei so genannten Leerverkäufen leihen sich Investoren üblicherweise Wertpapiere bei Banken und verkaufen diese über die Börse. Dabei profitiert der Leerverkäufer von einem Absinken des Kurses.
Die Aktie von Ford notierte zuletzt bei 4,95 Dollar. (23.09.2008/ac/n/a)