23.06.2008 22:02
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Ford und General Motors nach negativen Analystenstimmen unter Druck

Dearborn (aktiencheck.de AG) - Negative Analystenstimmen belasten zum Wochenauftakt die Aktien der großen US-Automobilproduzenten. Gleich mehrere Analysten äußerten sich skeptisch zu den Erlösen für den Monat Juni.

Die Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) geht für den Monat Juni davon, dass die Zahl der verkauften Einheiten auf unter 13 Millionen sinken wird. Analysten der US-Investmentbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002/ WKN 891041) gehen sogar nur von rund 12,5 Millionen verkauften Einheiten aus. Im Vorjahreszeitraum hatte die Zahl der verkauften Einheiten noch bei 16,3 Millionen gelegen. Die stark gestiegenen Benzinpreise hatte die Nachfrage nach Pickups und SUVs zuletzt deutlich gedrückt.

Der US-Automobilkonzern Ford Motor Co. (ISIN US3453708600/ WKN 502391) hatte erst am Freitag bekannt gegeben, man werde die Einführung des neuen F-150 Pickup Trucks wegen des rückläufigen Markts um zwei Monate verschieben. Zuvor hatte Ford bereits seine Absatzprognose für 2008 gesenkt. Der Konzern geht für das laufende Jahr nur noch von einem Absatz von 14,7 Millionen Fahrzeugen aus.

Der Konkurrent General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000), der größte Automobilhersteller in den USA, kündigte an, man werde den Produktionsstopp im Sommer in mindestens sechs Fabriken verlängern.

Die Aktie von Ford gibt an der NYSE aktuell um 8,26 Prozent auf 5,33 Dollar nach. Papiere von General Motors verlieren 5,80 Prozent auf 12,99 Dollar, nachdem sie im Handelsverlauf den tiefsten Stand seit 33 Jahren markiert hatten. (23.06.2008/ac/n/a)

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Ford Motor 1,1 -15,2%

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