Frankfurt am Main (aktiencheck.de AG) - Der Flughafenbetreiber Fraport AG (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) musste im Juli aufgrund der anhaltenden Streiks am Frankfurter Flughafen einen Rückgang bei der Zahl der abgefertigten Passagiere hinnehmen.
Wie der im MDAX notierte Konzern am Mittwoch erklärte, wurden im Berichtszeitraum in Frankfurt insgesamt 5.067.108 Passagiere abgefertigt, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Minus von 2,4 Prozent entspricht. Grund für die rückläufige Passagierzahl war neben der Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Streik im Lufthansa-Konzern, ohne den das Minus um ca. 0,4 Prozentpunkte niedriger ausgefallen wäre. Auch das Luftfrachtaufkommen verringerte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 1,0 Prozent auf 172.529 Tonnen.
Konzernweit kam Fraport im Juli an den als Mehrheitsbeteiligung ausgewiesenen Standorten auf 8.481.597 Passagiere (plus 0,5 Prozent). Das Cargo-Aufkommen stieg im Fraport-Konzern im Berichtszeitraum auf 210.149 Tonnen (plus 0,6 Prozent).
Die Aktie von Fraport notiert aktuell mit einem Plus von 0,71 Prozent bei 45,41 Euro. (13.08.2008/ac/n/d)