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Fraport will Gewinn außerhalb Frankfurts bis 2010 verdoppeln
Dies sei aber kein Anlass für übertriebene Sorgenfalten, weil sich der Anteil des lukrativeren Langstreckenverkehrs erhöht habe, hatte Bender gesagt. "Ich bleibe bei der Prognose von ein bis zwei Prozent mehr Fluggästen. Auch bei etwa einem Prozent können wir aber zufrieden sein." Sowohl die Wirtschaftsentwicklung als auch die Streiks bei der Lufthansa hatten im Juli für einen Rückgang bei den Passagierzahlen gesorgt.
DIVIDENDE SOLL STABIL BLEIBEN
Die Umsatz- und Gewinnprognose für 2008 hielt Bender aufrecht. Im laufenden Jahr will das MDAX-Unternehmen den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigern und die Dividende zumindest stabil halten. Im Jahr 2007 hatte Fraport 1,15 Euro je Aktie ausgeschüttet. Der Umsatz soll - bereinigt um einen Einmaleffekt aus dem Airrail-Center-Geschäft im Vorjahr - wachsen. Bei dem um Sondereffekte bereinigten Überschuss erwartet der Vorstand einen Rückgang. Wegen des gescheiterten Terminal-Projekts in Manila rechnet das Unternehmen in diesem Jahr allerdings zusätzlich mit einer Sonderzahlung von 41,9 Millionen Euro aus Bundesgarantien für Kapitalanlagen im Ausland.
Zu der geplanten EBITDA-Steigerung im externen Geschäft sollen alle zugehörigen Flughäfen des Konzerns beitragen. In Antalya ist bis zum Jahr 2010 ein Wachstum von 26,1 auf 180 bis 220 Millionen Euro geplant, in Lima von 23,2 auf 26 bis 29 Millionen Euro, wie es in der Präsentation für die Investoren heißt. Die Flughäfen in Varna und Burgas sollen von 12,9 auf 15 bis 18 Millionen Euro zulegen. Für den Flughafen Hahn nannte das Unternehmen noch keine Prognose.
HAHN SOLL 2010 PROFITABEL SEIN
Fraport hält allerdings an dem Ziel fest, dass der Flughafen Hahn im Jahr 2010 unter dem Strich schwarze Zahlen schreibt. "Wir haben klare Kriterien, dass nämlich jedes Unternehmen im Portfolio Gewinn machen muss", sagte Bender im Gespräch. An dem Flughafen, der seit Jahren Verluste schreibt, sind neben dem Mehrheitseigentümer Fraport die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen beteiligt./stw/tw
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