GE (NYSE: GE), das Unternehmen, das mit seinen Technologien dabei hilft,
ein Viertel des weltweiten Strombedarfs abzudecken, hat heute ein völlig
neuartiges Kraftwerk vorgestellt, das auf vorher nicht dagewesene Weise
Flexibilität und Effizienz kombiniert. Das Kraftwerk wird auf
Leistungsschwankungen von Wind- und Solarenergie reagieren können, indem
es sehr schnell hoch- und herunterfährt. Es wird auf diese Weise dabei
helfen, einen höheren Anteil von erneuerbaren Energien in das Stromnetz
zu integrieren. Das FlexEfficiency* 50 Kombikraftwerk1
hat eine Nennleistung von 510 Megawatt und weist einen thermischen
Wirkungsgrad von über 61 Prozent auf. GE hat über 500 Mio. USD in die
Forschung und Entwicklung dieses Kraftwerks investiert. Es spielt eine
Schlüsselrolle bei dem kontinuierlichen Engagement des Unternehmens,
weltweit Technologien zu entwickeln und zu produzieren, die Energie auf
sauberere und effizientere Weise bereitstellen können.
Bislang konnten Kraftwerke entweder besonders flexibel betrieben werden
oder hohe Wirkungsgrade aufweisen. Die neue Anlage vereinigt diese
beiden Eigenschaften auf bislang ungekannte Art und Weise. Diese
Kombination von Flexibilität und Effizienz nennt GE "FlexEfficiency".
Sie ist eine Grundbedingung dafür, erneuerbare Energien im großen
Maßstab und kosteneffektiv in Stromnetze auf der ganzen Welt zu
integriereren.
GE hat aus seiner Erfahrung mit Flugzeugtriebwerken geschöpft, um eine
Anlage zu entwickeln, die mit einer Leistung von über 50 Megawatt pro
Minute hochfährt - doppelt so schnell wie der heutige Industriestandard.
Die Betriebsflexibilität auf diesem Niveau wird es Stromversorgern
ermöglichen, jeweils dann schnell Energie zu liefern, wenn sie benötigt
wird, und die Anlage wieder herunterzufahren, wenn dies nicht mehr der
Fall ist. Das gleicht das Stromnetz auf kosteneffektive Weise aus und
erleichtert die Integration weiterer erneuerbarer Energiequellen wie
Windkraft und Sonnenenergie. Eine typische FlexEfficiency* 50 Anlage
wird genug Strom für über 600.000 EU-Haushalte liefern.
Höherer Anteil von erneuerbaren Energien durch Erdgas
"Unsere Kunden möchten verstärkt auf erneuerbare Energien setzen, was
Herausforderungen für die Netzstabilität mit sich bringt. Gleichzeitig
wird von ihnen verlangt, bei ihren Gaskraftwerken höhere Wirkungsgrade
mit niedrigeren Emissionen zu erreichen. Das FlexEfficiency 50-Kraftwerk
hat ein enormes Wachstumspotenzial in einem neuen Segment für unserer
Gasturbinentechnologie und steht darüber hinaus im Einklang mit
unserem Engagement für eine sauberere Energiezukunft", sagte Paul
Browning, Vizepräsident des Bereichs Thermal Products bei GE Energy.
"Jahrelang haben wir daran gearbeitet, Technologien zu entwickeln, die
bahnbrechende Wirkungsgrade aufweisen und zur gleichen Zeit mit der
Herausforderung der durch Wind und Solar verursachten Netzschwankungen
umgehen können. Staaten rund um den Globus führen neue
Emissionsstandards ein. Das steigert den Bedarf an kombinierten
Lösungen, die sowohl Flexibilität wie auch Effizienz bieten können, ganz
immens."
Die FlexEfficiency* 50-Anlage ist der erste Vertreter einer neuen
FlexEfficiency-Produktreihe von GE und Teil des ecomagination-Engagements
des Unternehmens, das darauf abzielt, saubere Energietechnologie durch
Innovation und Investitionen in Forschung und Entwicklung
voranzubringen. Die Vorstellung der Anlage folgt der vor kurzem von GE
angekündigten effizientesten Windturbine der Welt, dem höchsten
dokumentierten Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen und Zukäufen im
Wert von 11 Mrd. USD zur Stärkung des Produktangebots in den Bereichen
Erdgas und Stromübertragung.
"Viele Kraftwerke von heute speisen ihre Energie in veraltete Stromnetze
ein. Weltweit stellen sich Institutionen und Individuen die Frage, wie
sie kosteneffektiv große Mengen an Windkraft, Sonnenenergie und Erdgas
nutzen können. Dabei gehen sie häufig davon aus, dass erneuerbare
Energie ganz einfach in das vorhandene Stromnetz integriert werden
kann", sagt Steve Bolz, Präsident und CEO von GE Power & Water. "Wir bei
GE haben in allen Bereichen unseres globalen Produktangebots investiert,
um Energie mit saubereren Energietechnologien noch effizienter zu
erzeugen. Wir erwarten, dass diese bahnbrechende FlexEfficiency
Technologie zum einen helfe wird, das reichlich vorhandene Erdgas zu
nutzen. Zum anderen wird sie den Weg ebnen, die Einführung von
erneuerbaren Energien im großen Stil zu beschleunigen. Und all dies mit
geringeren Auswirkungen auf die natürlichen Ressourcen."
Nachhaltigkeit nach Plan
Die GE Ingenieure konnten die typischen Kompromisse zwischen Effizienz
und Flexibilität vermeiden, weil sie alle Komponenten und
Steuerungssysteme für das neue Kraftwerk im Hinblick auf das
Gesamtsystem entwickelt haben. Die FlexEfficiency* 50-Anlage wurde für
den flexiblen Betrieb entwickelt und beinhaltet eine hochmoderne 9FB
Gasturbine, die bei 50 Hz arbeitet – der Netzfrequenz der meisten Länder
weltweit – und eine 109D-14 Dampfturbine, die mit der von der Gasturbine
erzeugten Abwärme betrieben wird. Dazu kommen ein moderner W28 Generator
von GE, ein integriertes Mark* VIe Steuerungssystem, das alle
Technologien miteinander verbindet, und ein Abhitze-Dampferzeuger.
"Angesichts dessen, dass sich der globale Energiebedarf bis 2030
verdoppeln soll und dass die Stromerzeugung für 40 Prozent der
Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, beschäftigen sich
Energieversorger und Regierungsbehörden eingehend damit, wie Energie
effizienter erzeugt werden kann", sagt Ricardo Cordoba, Präsident von GE
Energy für Westeuropa und Nordafrika. "Die heute vorgestellte Innovation
kann sich entscheidend auf CO2-Emissionen auswirken und ist für uns eine
leistungsfähige und kosteneffiziente Möglichkeit, den Staaten der EU bei
der Verfolgung ihrer 20-20-20 Energieziele2 zu helfen."
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat gestern einen Bericht
veröffentlicht, der den Schluss zieht, dass die Integration von
variablen erneuerbaren Energien im großen Stil durchaus möglich ist.
Grundvoraussetzung dafür sei jedoch, dass die Stromnetze und Märkte
entsprechend konfiguriert seien, um das Beste aus diesen flexiblen
Ressourcen herauszuholen. Das FlexEfficiency* 50 Kombikraftwerk weist
einen bislang unerreicht hohen Grad an Flexibilität auf, der es
einfacher machen wird, diese Herausforderung anzunehmen, ohne dabei
Abstriche bei der thermischen Effizienz machen zu müssen.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie unter www.ge-flexibility.com
und unter www.ecomagination.com/technologies/flex-efficiency.
*Warenzeichen der General Electric Company.
Über GE
GE (NYSE: GE) ist ein fortschrittliches Technologie- Dienstleistungs-
und Finanzunternehmen, das sich weltweit den schwierigsten
Herausforderungen stellt. GE hat sich Innovationen in den Bereichen
Energie, Gesundheit, Transport und und Infrastruktur verschrieben, ist
in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt rund 300.000 Mitarbeiter
weltweit. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des
Unternehmens unter www.ge.com/de.
GE dient der Energiewirtschaft durch die Entwicklung und Bereitstellung
von Technologien und Servicelösungen auf der Basis von Qualität und
Innovation. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in neue
Technologien und wächst durch strategische Akquisitionen, um seine
lokale Präsenz zu stärken und näher an seinen Kunden auf der ganzen Welt
zu sein. Die Unternehmen von GE Energy (www.ge.com/energy)
– GE Power & Water, GE Energy Services und GE Oil & Gas – beschäftigen
weltweit über 90.000 Mitarbeiter und haben im Jahr 2010 einen Umsatz von
38 Mrd. USD generiert. Sie arbeiten gemeinsam an integrierten Produkt-
und Servicelösungen in allen Bereichen der Energieindustrie, darunter
Kohle, Öl, Erdgas, Kernenergie, erneuerbare Energiequellen wie Wasser,
Wind, Sonne und Biogas und alternative Brennstoffe. Als Antwort auf die
Anforderungen des 21. Jahrhunderts entwickelt GE Energy zudem neue
Technologien für die Modernisierung der Stromnetze.
1 In einem Kombikraftwerk wird ein höherer thermischer
Wirkungsgrad erreicht, weil die Abwärme aus dem Abgas der Gasturbine
Dampf erzeugt, der in eine Dampfturbine geleitet wird, um dort
zusätzlichen Strom zu erzeugen.
2 20-20-20 bedeutet eine Verringerung der Treibhausgase um 20
Prozent, die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20 Prozent
und eine Verringerung des Energieverbrauchs um 20 Prozent bis zum Jahr
2020.
