GEA prüft Trennung von seiner Tochter Ruhr-Zink (EuramS)
Der Spezialmaschinenbauer GEA Group prüft einen Verkauf seiner Tochter Ruhr-Zink. "Die Entscheidung, ob wir uns von diesem Bereich trennen, werden wir noch im laufenden Jahr treffen", sagte GEA-Chef Jürg Oleas in einem Interview mit €uro am Sonntag (E-Tag: 8. Juli 2007). Der Zinkhersteller aus Datteln im Ruhrgebiet hatte im Vorjahr gut 300 Millionen Euro umgesetzt und nach einer umfassenden Restrukturierung wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach Oleas’ Worten ist GEA im laufenden Geschäft auf Kurs. "Wir haben gesagt, dass wir im laufenden Jahr ein Umsatzplus größer als 15 Prozent erwarten. Das gilt auch weiterhin", sagte der Manager der Wirtschaftszeitung. Für das laufende Jahr will der Konzern nach einer einjährigen Pause wieder eine Dividende zahlen. Man halte eine Ausschüttung von einem Drittel des Überschusses für "sinnvoll". Analysten erwarten eine Dividende von rund 0,30 Euro je Aktie.
Um seine Marge weiter zu verbessern, plant der Konzern zudem Preiserhöhungen. "Wir konzentrieren uns stark auf dieses Thema", sagte Oleas. Dazu habe man auch das Vergütungssystem für Führungskräfte angepasst. Eine konkrete Zahl für die geplanten Preiserhöhungen nannte Oleas indes nicht. Dazu seien die Märkte "zu heterogen". Unterdessen sucht das Unternehmen weiter nach Übernahmezielen. Mögliche Kandidaten müssten unter die beiden Kerntechnologien Wärmeaustausch oder Stofftrennung fallen und Lösungen für Lebensmittel-Industrie, Pharma, Kosmetik oder Energie liefern, stellte Oleas klar. Konkrete Gespräche gebe es im Moment aber nicht.
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