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GOLDINVEST-Kolumne: Minenunternehmen nutzen die aktuelle Börsenstimmung für Übernahmen
Die Südafrikaner reagieren verständlicherweise verschnupft. Das Angebot liege weit unter dem Vermögenswert des Unternehmens, so Lonmin. Dementsprechend empfiehlt Lonmin seinen Aktionären das Angebot nicht anzunehmen. Nun, man wird sehen wie die Entscheidung schlussendlich ausfällt.
Wichtiger ist, sich die Frage zu stellen, welche Signale der Sektor mit diesen Übernahmewellen setzt!
Kann es ein besseres Zeichen für das Vertrauen in einen langfristigen, übergeordneten Rohstofftrend als dieses Vorgehen geben?! Im Angesicht der weiterhin hohen Wachstumsraten in den Schwellenländern und des wachsenden Ausbaus der Infrastruktur weltweit, bleiben insbesondere Industriemetalle über die kommenden Jahre ein gefragtes Gut.
So ist es nicht verwunderlich, dass sich die großen Unternehmen aus den Rohstoffsektoren, mit ihren hohen Cash-Position nun daran machen günstig einzukaufen.
Denn die Korrekturbewegung die wir gegenwärtig im Metallmarkt erleben ist deutlich auf einen Umschichtungsprozess der kapitalstarken und spekulativ orientierten Marktteilnehmer zurückzuführen. Und nicht auf eine fundamental begründbare starke Veränderung im Angebots- und Nachfrageverhältnis. Vergessen darf man auch nicht, dass erst der Zufluss dieses spekulativen Kapitals in der Vergangenheit für zusätzliche Liquidität gesorgt und in einigen Fällen die Rohstoffpreise deutlich zu schnell nach oben getrieben hat. Dieses spekulative Kapital muss nun abfließen, damit wieder Ruhe in die Märkte einkehren kann.
Dass es sich im vorliegenden Fall nur um eine zwar heftige, aber dennoch notwendige Korrekturbewegung handelt macht auch der Zeitpunkt deutlich. Solche Korrekturbewegungen werden meist erst vor oder nach einem Tief an den restlichen Aktienmärkten eingeleitet. Wie im vorliegenden Fall, wo die großen Aktienindizes mittlerweile ihren Tiefpunkt bereits wieder überwunden haben.
"Ruhe bewahren" muss die Devise lauten!
Je "verrückter" ein Markt spielt, desto mehr Besonnenheit ist gefragt. Die beste Strategie geben in diesem Umfeld die großen Produzenten vor. In aller Ruhe suchen sie nun nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten.
Aber zuvor analysieren sie die möglichen Kandidaten aus dem Förder- oder Explorationssegment, für welche ein Engagement in Frage kommt, sehr genau. Verfügt das Unternehmen über eine besonders interessante Ressource, eine hohe Reservenbewertung und/oder einen guten Finanzierungsplan?!
Über einen exzellenten Finanzierungsplan für das Flaggschiff-Projekt Kylylahti (Kupfer, Kobalt und Nickel) verfügt im Übrigen auch das in Finnland tätige australische Explorationsunternehmen Vulcan Resources (WKN: A0HHEF / ISIN: AU000000VCN8).
Schuldenfrei, mit Unterstützung der finnischen Landesregierung und bereits in Verhandlungen über Off-Take-Agreements, zeigt sich der künftige Buntmetallförderer mit liquiden Mitteln in Höhe von 40,5 Millionen AUD im besten Licht.
Gegenwärtig notiert die Aktie bei 0,18 Euro an der Börse Frankfurt und ist damit wieder so günstig wie vor Veröffentlichung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie im April, wobei die Kapazität der Mine um 60 % ausgeweitet wurde.
GOLDINVEST.de berichtet und kommentiert das aktuelle Geschehen an den Rohstoffmärkten und verfolgt die Entwicklung von Minengesellschaften, insbesondere aus den Bereichen Gold- und Silber, aber auch bei Basismetallen und sonstigen Rohstoffen. Weitere Infos unter: www.goldinvest.de
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
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