| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | Dividende/HV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Vergleich | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen |
| Orderbuch | RT: Stuttgart / | RSS Feed | Analyse | im Forum | Fonds | |
| Historisch | Realtime Push | IR-Daten | Anleihen | |||
Geldanlage-Report-Kolumne: Jetzt kaufen? - Teil 2 - *Ein Aus von GMAC könnte verheerende Folgen haben
Apropos Cerberus: Richtig, das sind genau die Cerberus, die aus DaimlerChrysler wieder die alte Daimler AG gemacht haben. Müssen die "Höllenhunde" aber GMAC abschreiben, würden sie selbst in arge Bedrängnis kommen. In einem Domino-Effekt stünde dann wiederum auch Chrysler vor dem Nichts. Denn wer wird in der jetzigen Lage schon freiwillig neuer Mehrheitseigentümer. Chinesische Investoren? Undenkbar, dass einer der drei großen US-Autobauer an China verkauft wird. Bliebe als letzte Lösung - wieder mal - nur der Start.
Für die Aktionäre dürfte dann aber wieder mal nicht mehr viel übrig bleiben - ebenfalls wie gehabt (siehe Fannie Mae, AIG etc.)! Schon jetzt notieren die Aktien von General Motors auf dem tiefsten Stand seit 1970 und Ford seit 1986.
Ohne Panik machen zu wollen: Ein Desaster bei den US-Autobauern würde aus der Finanzkrise endgültig eine allgemeine Wirtschaftskrise machen. Zwar dürfte im Fall der Fälle auch bei General Motors und Co. der Staat als Retter einspringen, auf Dauer wäre dies aber keine Lösung.
Massenentlassungen wären kaum zu verhindern, der Konsum würde weiter einbrechen, die Auto-Verkaufszahlen (und die für Konsumgüter im Allgemeinen) wären noch stärker rückläufig etc. Die US-Wirtschaft könnte in einen schweren Abwärtsstrudel geraten.
Das Beispiel Automobilindustrie zeigt, dass ohne die Rettung von außen, das Finanzsystem wohl kollabieren würde. Bleibt zu hoffen, dass - wenn Sie diese Zeilen am Samstag lesen - der Rettungsplan vom Repräsentantenhaus bereits durchgewunken worden ist.
Inwieweit sich die Lage dann aber tatsächlich entspannen würde, bliebe trotzdem abzuwarten.
MEIN FAZIT:
- Die Finanzkrise greift immer mehr auf Industrie und Handel über. Zu den gefährdetsten Bereichen zählt die US-Autoindustrie. - Die Auto-Verkaufszahlen in den USA brechen massiv ein. - Die ehemalige General Motors-Finanztochter GMAC hat sich massiv mit Subprime-Krediten verspekuliert und steht vor dem Aus. - Die Kombination aus diesen beiden Faktoren könnte schlimmstenfalls zu einer Insolvenz von General Motors oder Chrysler führen, was für die US-Wirtschaft ein absolutes Desaster wäre.
Armin Brack ist Chefredakteur des Geldanlage-Reports. Gratis anmelden unter: www.geldanlage-report.de.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
| 20.11.2008 | General Motors sell | Citigroup Corp. | |
| 14.11.2008 | General Motors Downgrade | JP Morgan Chase & Co. | |
| 11.11.2008 | General Motors neues Kursziel | Credit Suisse Group | |
| 11.11.2008 | General Motors Downgrade | Barclays Capital | |
| 10.11.2008 | General Motors sell | Citigroup Corp. |
Aktien in diesem Artikel
| General Motors | 2,2 | -7,5% |
![]() | |
![]() | |
![]() |
| 21.11.2008 18:38 Eine Börsenwoche zum Vergessen - DAX massiv eingebrochen | |
| 21.11.2008 10:28 Überraschung: Dax startet trotz Wall Street-Einbruch freundlich | |
| 20.11.2008 17:05 Schwache US-Arbeitsmarktdaten belasten Stimmung an der Börse |
Aktuelle News
|



















