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08.12.2009 20:30

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Genpact führt Smart Enterprise Processes (SEPSM) ein, einen wissenschaftlichen Ansatz für das Geschäftsprozessmanagement

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Genpact (NYSE: G) hat heute die Einführung von Smart Enterprise Processes (SEPSM) bekannt gegeben, eine bahnbrechende, streng wissenschaftliche Methode für die Verwaltung von Geschäftsprozessen. SEP ermöglicht eine erheblich verbesserte Finanzperformance, indem organisatorische Silos aufgelöst und die Geschäftsprozesse grundlegend effektiv gestaltet werden. Gegenüber herkömmlichen Methoden, die auf Effizienz innerhalb von einzelnen Prozessen oder Geschäftsfeldern setzen, wird mit der ganzheitlichen SEP-Methode eine zwei- bis fünfmal so gute Wirkung auf Cashflow, Margen, Umsatzwachstum bzw. andere angestrebte Finanz- und Betriebskennzahlen erzielt.

Genpact wurde 1997 als Geschäftsbereich von General Electric Co. gegründet und Anfang des Jahres 2005 als unabhängiges Unternehmen ausgegliedert. Es war eins der ersten Unternehmen, das seinen Schwerpunkt auf die weltweite Verwaltung von Geschäftsprozessen legte. Mit der Lösung SEP von Genpact nimmt das Geschäftsprozessmanagement die Funktion eines strategischen Instruments ein, das die Gesamtleistung eines Unternehmens erheblich steigern kann.

"SEP ist ein großer und längst überfälliger Schritt in der Weiterentwicklung des Prozessmanagements. Es verbindet Geschäftsprozesse zum ersten Mal mit fundierter Wissenschaft", sagte Pramod Bhasin, President und CEO von Genpact. "Genpact trägt mit SEP zu guten Geschäftsergebnissen bei, indem Prozesse effektiver gestaltet werden. Nur wenige Unternehmen können dies aus eigener Kraft leisten."

SEP untersucht die zentralen Prozesse, mit denen Unternehmen ihre Geschäfte verwalten, anhand von Tools für Analyse, Technologie und Optimierung. Durch Experimente, Tests und eine präzise Analyse von Daten von über 200 Millionen Transaktionen aus mehr als 3.000 verwalteten Prozessen hat Genpact die Richtwerte ermittelt, die die leistungsfähigsten Unternehmen auf jeder einzelnen Ebene eines Prozesses erzielen. Das Unternehmen bestimmte die wichtigsten Faktoren für bessere Geschäftsergebnisse in den einzelnen Prozessen und entwickelte optimale Verfahren für diese Faktoren.

Mithilfe dieses einzigartigen geistigen Eigentums testet Genpact die Effektivität der Prozesse seiner Kunden. Dabei wird die Leistung eines jeden einzelnen Schritts innerhalb des gesamten Geschäftsprozesses gemessen und die besten branchenübergreifenden Richtwerte als Maßstab anlegt. Anschließend wird eine kundenspezifische Diagnose und ein Strategieplan mit entsprechenden Zielwerten zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse erstellt. In der Ausführungsphase gibt Genpact dann Empfehlungen ab, die auch Hinweise auf ein optimales betriebswirtschaftliches Modell enthalten. Die Vergütung erfolgt auf Basis der erzielten Ergebnisse.

Die SEP-Methodik hebt sich von herkömmlichen Modellen ab, die die Effizienz innerhalb einzelner Prozesse oder organisatorischer Funktionen messen (beispielsweise Anzahl der je Stunde bezahlten Rechnungen). Der herkömmliche Ansatz fasst die Bewertungsmaßstäbe zu eng und kann sogar kontraproduktiv sein. SEP wirkt siloübergreifend und konzentriert sich auf die Effektivität des gesamten Prozesses, indem es die Geschäftsergebnisse eines Unternehmens wie Cashflow, Umsätze und Margen insgesamt verbessert. So umfasst beispielsweise das "Source to Pay" die Prozesse Beschaffung, Supply Chain Management und Kreditoren.

"Prozesse, die sich über das gesamte Unternehmen erstrecken, sind wie eine Kette verbunden", sagte Bhasin. "Und wie in jeder anderen Kette auch, gibt es schwache Glieder, die repariert werden müssen. SEP vereint Know-how, Technologie und Eckdaten unseres Unternehmens auf einmalige Weise, um die gesamte Kette zu prüfen, die schwachen Glieder zu ermitteln, die Probleme zu diagnostizieren und sie zu lösen."

Genpact wendet die SEP-Methodik sowohl auf allgemeine Geschäftsprozesse (z. B. Debitoren, Inkasso, Finanzberichtswesen, Beschaffung, Auftragsabwicklung) als auch auf branchenspezifische Anforderungen in den Bereichen Produktion, Gesundheitswesen, Finanzen, Versicherungen, Logistik und Konsumgüter an. SEP zielt auf Backoffice-Prozesse ab, die Kosten senken, sowie auf Frontoffice-Prozesse, die Umsätze erzielen.

Die SEP-Methoden unterstützen Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Geschäftsergebnisse, indem folgende Prozesse untersucht werden:

  • "Order to Cash" (Umsatzabwicklung, Debitoren und Inkasso): In der Konsumgüterindustrie werden mit der Lösung SEP von Genpact vermeidbare Abschläge (z. B. Verderb, Preisirrtümer, Geldstrafen und Treibstoffzuschläge) um 50 bis 75 % reduziert. Für ein Unternehmen mit einem Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar bedeutet dies eine Gewinnsteigerung von 15 bis 20 Millionen US-Dollar im Jahr. Mithilfe von Analysemethoden ermittelt SEP die tieferen Ursachen der Abschläge, nennt Bereiche, in denen Verbesserungen möglich sind, und zeigt Lösungen für vorgelagerte Prozesse auf, wie beispielsweise Verpackungsprobleme im Lager und Unstimmigkeiten beim Wareneingang des Kunden.
  • "Source to Pay" (Beschaffung, Supply Chain Management und Kreditoren): Bei einem Produktionsunternehmen mit einem Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar können innerhalb von drei Jahren die Beschaffungskosten mithilfe der SEP-Methodik um 50 bis 150 Millionen US-Dollar reduziert und die Margen um ein bis drei Prozentpunkte erhöht werden. SEP unterstützt die Kunden dabei, ihre Performance bei Schlüsselfaktoren wie Bündelung von Ausgaben, Nutzung elektronischer Versteigerungen und Bewertung von Lieferanten zu verbessern.
  • Versicherungsansprüche: Es ist gängige Praxis bei Versicherungen, Fallbeurteilungen vorzunehmen. Das bedeutet, dass sie 40 % ihrer Zeit für einfache Aktivitäten aufwenden. Indem anspruchslosere Tätigkeiten auf weniger gut bezahlte Arbeitskräfte oder Drittunternehmen übertragen und Versicherungszusammenfassungen verwendet werden, kann eine Lebensversicherungsgesellschaft mit einem Umsatz von einer Milliarde US-Dollar für Erstjahresprämien aus Risikolebensversicherungen einen Betrag von 15 Millionen US-Dollar jährlich einsparen.
  • Prozesse im Gesundheitswesen: Genpact hat mit dem Miami Children’s Hospital (MCH) zusammengearbeitet, um 140 Kernprozesse rund um verschiedene Aspekte der Organisation zu optimieren, die sich auf 80 % der Patientenereignisse auswirken. Reibungslose Abläufe bei der klinischen Versorgung in der Notfallaufnahme des MCH haben die Wartezeiten von Patienten um 18 % reduziert und die Kundenzufriedenheit um 3 % erhöht. Ferner konnten mit Prozessverbesserungen die Wartezeiten in der Radiologie, Tageschirurgie und bei den präoperativen Abläufen gesenkt werden. Das Krankenhaus lag damit zum 1. Juni im Plan, eine 15-prozentige Erhöhung des Nettobetriebsergebnisses für 2009 zu erzielen. Erreicht wurde dies mit Kostensenkungen, einer verbesserten Bestandsverwaltung, einem schnelleren Umsatzzyklus (einschließlich Abrechnung, Inkasso und Rückerstattung) und einer effizienteren Nutzung der Krankenhausressourcen.

"Für Unternehmen ist es schwierig, mit den derzeitigen Gegebenheiten der Weltwirtschaft zurechtzukommen. Sie konzentrieren sich daher verstärkt darauf, ihre Prozesse zu verbessern, um effektiver zu arbeiten", sagte Bhasin. "SEP ist für sie eine konstruktive Methode, um Kosten zu optimieren, Umsätze zu erzielen und zur Gewinnsteigerung beizutragen."

Mit SEP baut Genpact seine Vorreiterposition im Geschäftsprozessmanagement weiter aus. Das Führungsteam, die kundenorientierte Kultur und das geistige Kapital von Genpact sind nachhaltig davon geprägt, dass das Unternehmen in der Vergangenheit der für Geschäftsprozesse zuständige Unternehmensbereich von General Electric war.

Genpact hat bereits seit mehr als zehn Jahren umfassende Erfahrungen in der Anwendung von Lean- und Six-Sigma-Strategien gesammelt. Das Unternehmen hat einen der größten Expertenpools für Lean- und Six Sigma aufgebaut. Mehr als 20.000 der 37.000 Mitarbeiter von Genpact sind in der Lean-Methodik geschult, über 1.800 haben ein Zertifikat als Six Sigma Green Belt und über 500 sind ausgebildete Six Sigma Black Belts.

Über Genpact

Genpact ist ein führender Anbieter von Lösungen für das Geschäftsprozessmanagement mit einem breiten Angebot an unternehmens- und branchenspezifischen Leistungen. Im Vordergrund des Unternehmens stehen Prozesse. Es kombiniert sein solides Know-how und seine Branchenkenntnis im Bereich des Prozesswesens mit spezieller IT-Expertise, zielgerichteten Analyse- und pragmatischen Optimierungstools, um seinen Kunden umfassende Lösungen bieten zu können. Die Kultur des Unternehmens ist tief in Lean- und Six-Sigma-Techniken verwurzelt und es betrachtet das Prozessmanagement als eine Wissenschaft. Genpact hat mit der Lösung Smart Enterprise Processes (SEPSM) erstmals einen wissenschaftlichen Ansatz für das Prozessmanagement entwickelt und erhebliche Mittel in diese Methodik investiert. Hauptschwerpunkt von SEP ist es, die Wirksamkeit von Prozessen zu optimieren und die Effizienz zu erhöhen, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Genpact bietet seine Serviceleistungen durchgängig über ein weltweites Niederlassungsnetz an, um seine Kunden dabei zu unterstützen, ihre geschäftlichen Vorstellungen und ihre Ziele zur Kostenreduzierung zu erreichen sowie ihre kulturellen und sprachlichen Anforderungen zu erfüllen. Genpact verwaltet über 3.000 Prozesse für mehr als 175 Kunden in der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie unter genpact.com.

Fotos/Multimedia-Galerie verfügbar unter: http://www.businesswire.com/cgi-bin/mmg.cgi?eid=6115933&lang=de

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