Genpact (NYSE: G) hat heute die Einführung von Smart Enterprise
Processes (SEPSM) bekannt gegeben, eine bahnbrechende, streng
wissenschaftliche Methode für die Verwaltung von Geschäftsprozessen. SEP
ermöglicht eine erheblich verbesserte Finanzperformance, indem
organisatorische Silos aufgelöst und die Geschäftsprozesse grundlegend
effektiv gestaltet werden. Gegenüber herkömmlichen Methoden, die auf
Effizienz innerhalb von einzelnen Prozessen oder Geschäftsfeldern
setzen, wird mit der ganzheitlichen SEP-Methode eine zwei- bis fünfmal
so gute Wirkung auf Cashflow, Margen, Umsatzwachstum bzw. andere
angestrebte Finanz- und Betriebskennzahlen erzielt.
Genpact wurde 1997 als Geschäftsbereich von General Electric Co.
gegründet und Anfang des Jahres 2005 als unabhängiges Unternehmen
ausgegliedert. Es war eins der ersten Unternehmen, das seinen
Schwerpunkt auf die weltweite Verwaltung von Geschäftsprozessen legte.
Mit der Lösung SEP von Genpact nimmt das Geschäftsprozessmanagement die
Funktion eines strategischen Instruments ein, das die Gesamtleistung
eines Unternehmens erheblich steigern kann.
"SEP ist ein großer und längst überfälliger Schritt in der
Weiterentwicklung des Prozessmanagements. Es verbindet Geschäftsprozesse
zum ersten Mal mit fundierter Wissenschaft", sagte Pramod Bhasin,
President und CEO von Genpact. "Genpact trägt mit SEP zu guten
Geschäftsergebnissen bei, indem Prozesse effektiver gestaltet werden.
Nur wenige Unternehmen können dies aus eigener Kraft leisten."
SEP untersucht die zentralen Prozesse, mit denen Unternehmen ihre
Geschäfte verwalten, anhand von Tools für Analyse, Technologie und
Optimierung. Durch Experimente, Tests und eine präzise Analyse von Daten
von über 200 Millionen Transaktionen aus mehr als 3.000 verwalteten
Prozessen hat Genpact die Richtwerte ermittelt, die die
leistungsfähigsten Unternehmen auf jeder einzelnen Ebene eines Prozesses
erzielen. Das Unternehmen bestimmte die wichtigsten Faktoren für bessere
Geschäftsergebnisse in den einzelnen Prozessen und entwickelte optimale
Verfahren für diese Faktoren.
Mithilfe dieses einzigartigen geistigen Eigentums testet Genpact die
Effektivität der Prozesse seiner Kunden. Dabei wird die Leistung eines
jeden einzelnen Schritts innerhalb des gesamten Geschäftsprozesses
gemessen und die besten branchenübergreifenden Richtwerte als Maßstab
anlegt. Anschließend wird eine kundenspezifische Diagnose und ein
Strategieplan mit entsprechenden Zielwerten zur Verbesserung der
Geschäftsergebnisse erstellt. In der Ausführungsphase gibt Genpact dann
Empfehlungen ab, die auch Hinweise auf ein optimales
betriebswirtschaftliches Modell enthalten. Die Vergütung erfolgt auf
Basis der erzielten Ergebnisse.
Die SEP-Methodik hebt sich von herkömmlichen Modellen ab, die die
Effizienz innerhalb einzelner Prozesse oder organisatorischer Funktionen
messen (beispielsweise Anzahl der je Stunde bezahlten Rechnungen). Der
herkömmliche Ansatz fasst die Bewertungsmaßstäbe zu eng und kann sogar
kontraproduktiv sein. SEP wirkt siloübergreifend und konzentriert sich
auf die Effektivität des gesamten Prozesses, indem es die
Geschäftsergebnisse eines Unternehmens wie Cashflow, Umsätze und Margen
insgesamt verbessert. So umfasst beispielsweise das "Source to Pay" die
Prozesse Beschaffung, Supply Chain Management und Kreditoren.
"Prozesse, die sich über das gesamte Unternehmen erstrecken, sind wie
eine Kette verbunden", sagte Bhasin. "Und wie in jeder anderen Kette
auch, gibt es schwache Glieder, die repariert werden müssen. SEP vereint
Know-how, Technologie und Eckdaten unseres Unternehmens auf einmalige
Weise, um die gesamte Kette zu prüfen, die schwachen Glieder zu
ermitteln, die Probleme zu diagnostizieren und sie zu lösen."
Genpact wendet die SEP-Methodik sowohl auf allgemeine Geschäftsprozesse
(z. B. Debitoren, Inkasso, Finanzberichtswesen, Beschaffung,
Auftragsabwicklung) als auch auf branchenspezifische Anforderungen in
den Bereichen Produktion, Gesundheitswesen, Finanzen, Versicherungen,
Logistik und Konsumgüter an. SEP zielt auf Backoffice-Prozesse ab, die
Kosten senken, sowie auf Frontoffice-Prozesse, die Umsätze erzielen.
Die SEP-Methoden unterstützen Unternehmen bei der Verbesserung ihrer
Geschäftsergebnisse, indem folgende Prozesse untersucht werden:
-
"Order to Cash" (Umsatzabwicklung, Debitoren und Inkasso): In
der Konsumgüterindustrie werden mit der Lösung SEP von Genpact
vermeidbare Abschläge (z. B. Verderb, Preisirrtümer, Geldstrafen und
Treibstoffzuschläge) um 50 bis 75 % reduziert. Für ein Unternehmen mit
einem Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar bedeutet dies eine
Gewinnsteigerung von 15 bis 20 Millionen US-Dollar im Jahr. Mithilfe
von Analysemethoden ermittelt SEP die tieferen Ursachen der Abschläge,
nennt Bereiche, in denen Verbesserungen möglich sind, und zeigt
Lösungen für vorgelagerte Prozesse auf, wie beispielsweise
Verpackungsprobleme im Lager und Unstimmigkeiten beim Wareneingang des
Kunden.
-
"Source to Pay" (Beschaffung, Supply Chain Management und
Kreditoren): Bei einem Produktionsunternehmen mit einem Umsatz von
5 Milliarden US-Dollar können innerhalb von drei Jahren die
Beschaffungskosten mithilfe der SEP-Methodik um 50 bis 150 Millionen
US-Dollar reduziert und die Margen um ein bis drei Prozentpunkte
erhöht werden. SEP unterstützt die Kunden dabei, ihre Performance bei
Schlüsselfaktoren wie Bündelung von Ausgaben, Nutzung elektronischer
Versteigerungen und Bewertung von Lieferanten zu verbessern.
-
Versicherungsansprüche: Es ist gängige Praxis bei
Versicherungen, Fallbeurteilungen vorzunehmen. Das bedeutet, dass sie
40 % ihrer Zeit für einfache Aktivitäten aufwenden. Indem
anspruchslosere Tätigkeiten auf weniger gut bezahlte Arbeitskräfte
oder Drittunternehmen übertragen und Versicherungszusammenfassungen
verwendet werden, kann eine Lebensversicherungsgesellschaft mit einem
Umsatz von einer Milliarde US-Dollar für Erstjahresprämien aus
Risikolebensversicherungen einen Betrag von 15 Millionen US-Dollar
jährlich einsparen.
-
Prozesse im Gesundheitswesen: Genpact hat mit dem Miami
Children’s Hospital (MCH) zusammengearbeitet, um 140 Kernprozesse rund
um verschiedene Aspekte der Organisation zu optimieren, die sich auf
80 % der Patientenereignisse auswirken. Reibungslose Abläufe bei der
klinischen Versorgung in der Notfallaufnahme des MCH haben die
Wartezeiten von Patienten um 18 % reduziert und die
Kundenzufriedenheit um 3 % erhöht. Ferner konnten mit
Prozessverbesserungen die Wartezeiten in der Radiologie,
Tageschirurgie und bei den präoperativen Abläufen gesenkt werden. Das
Krankenhaus lag damit zum 1. Juni im Plan, eine 15-prozentige Erhöhung
des Nettobetriebsergebnisses für 2009 zu erzielen. Erreicht wurde dies
mit Kostensenkungen, einer verbesserten Bestandsverwaltung, einem
schnelleren Umsatzzyklus (einschließlich Abrechnung, Inkasso und
Rückerstattung) und einer effizienteren Nutzung der
Krankenhausressourcen.
"Für Unternehmen ist es schwierig, mit den derzeitigen Gegebenheiten der
Weltwirtschaft zurechtzukommen. Sie konzentrieren sich daher verstärkt
darauf, ihre Prozesse zu verbessern, um effektiver zu arbeiten", sagte
Bhasin. "SEP ist für sie eine konstruktive Methode, um Kosten zu
optimieren, Umsätze zu erzielen und zur Gewinnsteigerung beizutragen."
Mit SEP baut Genpact seine Vorreiterposition im
Geschäftsprozessmanagement weiter aus. Das Führungsteam, die
kundenorientierte Kultur und das geistige Kapital von Genpact sind
nachhaltig davon geprägt, dass das Unternehmen in der Vergangenheit der
für Geschäftsprozesse zuständige Unternehmensbereich von General
Electric war.
Genpact hat bereits seit mehr als zehn Jahren umfassende Erfahrungen in
der Anwendung von Lean- und Six-Sigma-Strategien gesammelt. Das
Unternehmen hat einen der größten Expertenpools für Lean- und Six Sigma
aufgebaut. Mehr als 20.000 der 37.000 Mitarbeiter von Genpact sind in
der Lean-Methodik geschult, über 1.800 haben ein Zertifikat als Six
Sigma Green Belt und über 500 sind ausgebildete Six Sigma Black Belts.
Über Genpact
Genpact ist ein führender Anbieter von Lösungen für das
Geschäftsprozessmanagement mit einem breiten Angebot an unternehmens-
und branchenspezifischen Leistungen. Im Vordergrund des Unternehmens
stehen Prozesse. Es kombiniert sein solides Know-how und seine
Branchenkenntnis im Bereich des Prozesswesens mit spezieller
IT-Expertise, zielgerichteten Analyse- und pragmatischen
Optimierungstools, um seinen Kunden umfassende Lösungen bieten zu
können. Die Kultur des Unternehmens ist tief in Lean- und
Six-Sigma-Techniken verwurzelt und es betrachtet das Prozessmanagement
als eine Wissenschaft. Genpact hat mit der Lösung Smart Enterprise
Processes (SEPSM) erstmals einen wissenschaftlichen Ansatz
für das Prozessmanagement entwickelt und erhebliche Mittel in diese
Methodik investiert. Hauptschwerpunkt von SEP ist es, die Wirksamkeit
von Prozessen zu optimieren und die Effizienz zu erhöhen, um bessere
Geschäftsergebnisse zu erzielen. Genpact bietet seine Serviceleistungen
durchgängig über ein weltweites Niederlassungsnetz an, um seine Kunden
dabei zu unterstützen, ihre geschäftlichen Vorstellungen und ihre Ziele
zur Kostenreduzierung zu erreichen sowie ihre kulturellen und
sprachlichen Anforderungen zu erfüllen. Genpact verwaltet über 3.000
Prozesse für mehr als 175 Kunden in der ganzen Welt. Weitere
Informationen finden Sie unter genpact.com.
Fotos/Multimedia-Galerie verfügbar unter: http://www.businesswire.com/cgi-bin/mmg.cgi?eid=6115933&lang=de
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