Brentford (aktiencheck.de AG) - Die britische GlaxoSmithKline plc (GSK) (ISIN GB0009252882/ WKN 940561) musste im zweiten Quartal aufgrund der verschärften Wettbewerbssituation einen Ergebnisrückgang auswiesen.
Wie der führende europäische Pharmakonzern am Mittwoch erklärte, lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 5,87 Mrd. Britischen Pfund (GBP), nach 5,67 Mrd. GBP im Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn kletterte von 1,93 Mrd. GBP auf 2,13 Mrd. GBP. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Rückgang von 1,90 Mrd. GBP auf 1,84 Mrd. GBP verbucht. Der Nachsteuergewinn verringerte sich ebenfalls leicht von 1,36 Mrd. GBP auf 1,31 Mrd. GBP. Dabei wurde das Ergebnis vor allem durch Generika-Konkurrenzprodukte in den USA beeinträchtigt.
In Zusammenhang mit der Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr kündigte der Konzern strategische Maßnahmen an. Unter anderem will man wachstumsstarke Nischenbereiche gezielt verstärken und weiterhin Einsparungspotentiale ausnützen, um dem insgesamt eingetrübten Umfeld in der Pharmabranche entgegenwirken zu können.
Die Aktie von GSK verliert in London aktuell 2,25 Prozent auf 1.197,00 Pence. (23.07.2008/ac/n/a)