init - innovation in traffic systems Aktie [WKN: 575980 / ISIN: DE0005759807]

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26.06.2008 09:42
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Global Performance-Kolumne: Attraktive Trend-Aktie

Trends zählen zum Beständigsten, was es an den Finanzmärkten gibt. Für die Entwicklung des Ölpreises verheißt das nichts Gutes: Schon seit Jahren eilt das "schwarze Gold" von Hoch zu Hoch – entgegen der Prognosen der meisten Analysten, die immer wieder eine Beruhigung voraussagten. Zwar gibt es auch jetzt zahlreiche Stimmen, die ein baldiges Absacken der Ölnotierungen in den Bereich von 100 Dollar prognostizieren, es gibt aber auch Experten, die einen Anstieg auf 200 oder gar 250 Dollar je Barrel für möglich halten. Und bislang wurden stets selbst die ehrgeizigsten Kursziele überboten.

Steigende Ölpreise sind Gift für die Börsen. Zum einen heizen sie die Inflation und damit die Zinssorgen an. Dazu ziehen die hohen Energie- und Spritkosten den Bürgern das Geld aus der Tasche, das dann an anderer Stelle fehlt. Doch es gibt auch Unternehmen, die von den steigenden Ölpreisen profitieren: Offensichtlich ist das bei allen Firmen aus dem Bereich erneuerbare Energien, deren Produkte an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Nicht umsonst boomen Aktien aus dem Solarsektor oder dem Windenergiebereich. Aber auch in einem anderen Segment sieht die Zukunft glänzend aus. So führen die Rekorde bei den Spritpreisen bei den Bürgern zum Umdenken: Autofahrer lassen ihr Fahrzeug stehen und steigen aufs Rad oder auf öffentliche Verkehrsmittel um. Da der Preis für Mobilität mittelfristig wohl noch weiter steigt, könnte sich hier ein echter langfristiger Trend herausbilden. Mit der Aktie der Karlsruher init AG profitieren Anleger davon.

Der Konzern stellt Informationssysteme für den öffentlichen Nahverkehr bereit, der dadurch den Komfort und die Sicherheit für seine Kunden erhöhen kann. Die Karlsruher streben für das laufende Jahr ein Wachstum von 20 Prozent auf 56 Millionen Euro und eine operative Rendite von rund 14 Prozent an. Der Auftragsbestand von über 100 Millionen Euro bietet Planungssicherheit bis weit ins Jahr 2009 - und die Aussichten auf neue Orders sind wie beschrieben günstig. Dennoch wird die Aktie nur mit einem 2008er-KGV von 13,7 bewertet. Charttechnisch kann die Aktie nicht glänzen, zuletzt ging es etwas abwärts. Anleger, die auf langfristige Trends setzen (was auch zur Umgehung der Abgeltungsteuer günstig ist), sollten mit der Aktie aber viel Freude haben.



Wolfgang Braun ist Chefredakteur des „Global Performance“. Der Börsenbrief hat sich auf deutsche Wachstums-Aktien spezialisiert. Dank einer bewährten Anlagestrategie schlägt das Musterdepot die Vergleichsindizes deutlich. Weitere Informationen unter www.globalperformance.de.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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