Hebelzertifikate-Kolumne: Gewinne aufwärts, abwärts und seitwärts?
Druck auf US-Notenbank geht zurück!
Damit geht der Druck auf die US-Notenbank zurück, die Zinsen weiter anzuheben. Im aktuell nicht gerade stabilen Konjunkturumfeld kommt das nicht nur Big Ben Bernanke entgegen. Auch der Euro sollte von rückläufigen USInflationszahlen profitieren. Charttechnisch ist die Gemeinschaftswährung im Verhältnis zum US-Dollar ohnehin interessant, ist der Kurs doch im Zuge des Rücksetzers von Anfang August mittlerweile knapp vor dem seit 2002 bestehenden Aufwärtstrend angelangt. Zudem befindet sich auf dieser Höhe auch durch das (errechnete) Hoch aus den 90er Jahren eine Unterstützung, die einen weiteren Rückgang begrenzt.
Aufwärtspotenzial zunächst begrenzt
Selbst bei in Kürze rückläufigen Inflationszahlen sollte das erneute Aufwärtspotenzial des Euro allerdings nicht unbegrenzt sein. Aus charttechnischer Sicht stellt die Marke von 1,60 US-Dollar weiterhin einen klar erkennbaren Widerstand dar. Zudem bleibt die Frage, ob der Ölpreis mittelfristig nicht doch wieder die Inflationssorgen anheizt. Insofern scheint zunächst eine ausgedehnte Konsolidierung denkbar, innerhalb derer der Euro in einer Bandbreite von 1,43 und 1,60 US-Dollar schwanken wird. Doch bereits bei 1,46 und 1,53 US-Dollar zeigt sich die nächste Unterstützung bzw. der nächste Widerstand, womit die vorläufige Bandbreite weiter eingegrenzt werden kann.
Auch Seitwärtsphasen sind interessant!
Genau für diese Bewegung hatten wir im Hebelzertifikate-Trader einen Hamster- Optionsschein (UB4AYC) vorgestellt. Damit zeigt sich, dass an der Börse in drei Richtungen Gewinne möglich sind: Aufwärts, abwärts und seitwärts!
Viel Erfolg in der kommenden Börsenwoche!
Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes Hebelzertifikate-Trader. Bereits seit Anfang der 90er Jahre beschäftigt er sich mit dem Thema Börse, speziell der Technischen Analyse. Infos: www.hebelzertifikate-trader.de
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
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