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28.04.2011 16:07

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Heidelberg veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11

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Die Heidelberger Druckmaschinen AG (FWB: HDD) hat im Geschäftsjahr 2010/11 (1. April 2010 bis 31. März 2011) Auftragseingang und Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich deutlich und kehrte nach zwei Verlustjahren in die Gewinnzone zurück. Damit hat Heidelberg die eigenen Prognosen erfüllt.

Der vorläufige Auftragseingang lag mit insgesamt 2,757 Mrd. Euro rund 16 Prozent über dem Vorjahreswert von 2,371 Mrd. Euro. Rund 140 Mio. Euro entfielen auf Währungseffekte. Der vorläufige Umsatz der Heidelberg Gruppe stieg um rund 14 Prozent auf 2,629 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,306 Mrd. Euro). Darin enthalten sind rund 135 Mio. Euro Währungseffekte. Aufgrund der gestiegenen Deckungsbeiträge und der im Geschäftsjahr erzielten Einsparungen konnte das operative Ergebnis deutlich verbessert werden. Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse stieg zum Geschäftsjahresende auf 4 Mio. Euro (Vorjahr: minus 130 Mio. Euro). Insgesamt fielen im abgelaufenen Geschäftsjahr positive Sondereinflüsse in Höhe von 2 Mio. Euro an. Die massiv gestiegenen Finanzierungskosten sowie die Einmalaufwendungen im Rahmen der umfassenden Neustrukturierung der Kapitalstruktur von Heidelberg im abgelaufenen Geschäftsjahr belasteten das Finanzergebnis wie erwartet stark. Für das Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2010/11 wird daher ein Wert von rund minus 130 Mio. Euro erwartet. Im Gesamtjahr verbesserte sich der vorläufige Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch den geringeren Jahresfehlbetrag und die reduzierte Mittelbindung im Bereich des Net Working Capital deutlich auf ca. 75 Mio. Euro (Vorjahr: minus 62 Mio. Euro) und lag damit über den eigenen Erwartungen.

"Die Heidelberg Gruppe ist im Geschäftsjahr 2010/11 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Wir haben Auftragseingang sowie Umsatz gesteigert und nach zwei Verlustjahren operativ wieder die Gewinnzone erreicht. Durch die strategische Kooperation mit Ricoh wird Heidelberg künftig seine führende Marktstellung im Offsetdruck durch innovative Produkte im Digitaldruck ergänzen. Diese operativen und strategischen Erfolge zeigen, dass Heidelberg auf dem richtigen Weg ist, um langfristig erfolgreich zu sein", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

"Wir haben mit den umfangreichen Kostensenkungsmaßnahmen unsere operative Gewinnschwelle wie geplant gesenkt und damit unsere Ertragssituation erheblich verbessert", sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand von Heidelberg. "Mit der deutlich reduzierten Verschuldung, der erfolgreichen Kapitalerhöhung und Anleiheplatzierung haben wir unsere langfristige Finanzierung gesichert und Heidelberg erfolgreich durch die Krise geführt."

Der vorläufige Auftragseingang lag im vierten Quartal mit 637 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (678 Mio. Euro). Im vorläufigen Auftragseingang enthalten sind Währungseffekte von 12 Mio. Euro. Der vorläufige Umsatz stieg auf 746 Mio. Euro (Vorjahr: 715 Mio. Euro). Davon entfielen 19 Mio. Euro auf Währungseffekte. Das vorläufige Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse verbesserte sich im Berichtsquartal auf 30 Mio. Euro nach 11 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Im vierten Quartal allein betrugen die negativen Sondereinflüsse 24 Mio. Euro, was vor allem auf Rückstellungen für Büroflächenreduzierungen, Standortkonzentrationen und fortlaufende Optimierungen zurückzuführen ist. Der vorläufige Free Cashflow lag in Q4 aufgrund von Auszahlungen im Rahmen der Restrukturierung bei minus 16 Mio. Euro (Vorjahr: minus 47 Mio. Euro).

Zum 31. März 2011 waren weltweit 15.828 Mitarbeiter bei der Heidelberg Gruppe beschäftigt (Vorjahr: 16.496 Mitarbeiter).

Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.heidelberg.com.

Weitere Termine:

Die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 ist für den 16. Juni 2011 vorgesehen.

Wichtiger Hinweis:

Diese Erklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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