10.07.2008 08:02
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Hugin Ad hoc: Wienerberger AG

Ad hoc: Wienerberger Umsatz im ersten Halbjahr schwächer als erwartet

- Nach starkem ersten Quartal Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2008
- Rückgang im operativen EBITDA um rund 10 % in den ersten sechs
Monaten erwartet
- Optimierungsmaßnahmen im Werksnetz zur Anpassung der Kapazitäten an
Marktgegebenheiten eingeleitet
Wien, 10. Juli 2008 - Die anhaltende Verschlechterung der
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die daraus resultierende
Unsicherheit bei Konsumenten und Anlegern hat die gesamte
Baustoffindustrie getroffen. Auch Wienerberger kann sich dieser
Entwicklung nicht entziehen. Der Umsatz der Wienerberger Gruppe ist,
nach einem starken ersten Quartal mit einem Plus von 13 %, im zweiten
Quartal mit einem Rückgang von 4 % im Vergleich zur Vorjahresperiode
hinter den Erwartungen geblieben. Insgesamt ergibt sich daraus ein
Umsatzwachstum von 3 % für die ersten sechs Monate. Dabei ist zu
berücksichtigen, dass insbesondere im zweiten Quartal 2007 durch den
Boom in Polen außergewöhnliche Rekordergebnisse erwirtschaftet
wurden. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2008 liegen derzeit
noch nicht vor und werden am 19. August veröffentlicht. Aufgrund der
verfügbaren Umsatzzahlen wird jedoch ein Rückgang des operativen
EBITDA von rund 10 % für die ersten sechs Monate 2008 sowie eine
Ergebnisverschlechterung für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr
erwartet.Wohnungsneubau in UK bricht ein; USA deutlich schwächer als erwartet
Das Übergreifen der Finanzkrise auf Großbritannien führte ab April zu
einem Einbruch des lokalen Wohnungsneubaus. Zusätzlich ging der Markt
in den USA mit minus 40 % bei den Baubeginnen seit Anfang des Jahres
deutlich stärker zurück als erwartet. Auch in Deutschland, wo die
Baugenehmigungen 2007 einen historischen Tiefststand erreicht haben,
ist keine Erholung eingetreten. Weiterhin positiv war die Entwicklung
in der Region Zentral-Osteuropa, jedoch mit einer abgeschwächten
Dynamik in einzelnen Märkten. Die Wachstumstreiber der Region sind
Bulgarien, Rumänien und Russland aber auch in Polen ist die Nachfrage
nach Ziegel auf gutem Niveau. In Tschechien und der Slowakei mussten
aufgrund der erlösorientierten Preisstrategie von Wienerberger sowie
durch verstärkte Importtätigkeit deutscher Ziegelproduzenten zuletzt
Mengenrückgänge hingenommen werden. Der ungarische Markt für Ein- und
Zweifamilienhäusern war, nach einem überraschend guten ersten
Quartal, wie erwartet in den letzten Monaten deutlich rückläufig.Optimierungsmaßnahmen im Werksnetz geplant
Vor dem Hintergrund hoher Inflation, steigender Zinsen und einer
Verknappung der Kreditmittel ist von einer weiteren Abschwächung der
Märkte auszugehen. Zusätzlich zu den bereits im Vorjahr eingeleiteten
Optimierungsmaßnahmen, die insbesondere umfangreiche
Werksstilllegungen in den USA umfassten, hat der Vorstand der
Wienerberger daher bereits ein weiteres Maßnahmenpaket eingeleitet,
um diesen Entwicklungen rasch durch aktives Kapazitätsmanagement zu
begegnen. Optimierungsmaßnahmen im Werksnetz, die bereits
mittelfristig geplant waren, werden vorgezogen, mit dem Ziel die
Kapazitäten den Marktgegebenheiten bestmöglich anzupassen. Kleinere
und unwirtschaftlichere Werke werden vom Markt genommen und deren
Produktion auf größere Werke verlagert. Die aus diesem Maßnahmenpaket
anfallenden cash-wirksamen Aufwendungen und die außerordentliche
Abschreibungen werden jeweils ca. 25 Mio. € betragen. Alleine aus den
Werksstilllegungen wird eine Reduktion der Kosten von rund 30 Mio. €
(nicht inflationiert) ab 2009 erwartet.Verstärkter Fokus auf Wachstumsprojekte in CEE und Emerging Markets
Im Hinblick auf die verschlechterten wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen wird Wienerberger ihr beschleunigtes
Expansionsprogramm zur Stärkung des geografischen Portfolios selektiv
fortsetzen. Besonderer Fokus liegt weiterhin auf dem Wachstum in
Zentral-Osteuropa und den Emerging Markets. Für 2008 werden diese
Investitionen rund 500 Mio. € betragen. Auch für 2009 sind
Wachstumsprojekte geplant, wobei das Volumen dem entsprechend unter
jenem der Jahre 2007 und 2008 liegen wird.Für Rückfragen:
Karin Hofmann, Public Relations
T +43(1)60192-463 | communication@wienerberger.comDownload der Adhoc Information unter www.wienerberger.comWenn Sie den Wienerberger Newsletter nicht mehr erhalten wollen,
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