Dräger-Konzern mit leichtem Zuwachs bei Umsatz und operativem
Ergebnis
Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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- Mittel- und langfristige Wertsteigerung im Fokus
- Investitionen in Innovation, Qualität und Effizienz
- Erträge sollen mittelfristig überproportional wachsen
- Konstante Dividende vorgeschlagen
- Prüfung durch Abschlussprüfer noch nicht beendet
Lübeck - Im Geschäftsjahr 2007 hat der Dräger-Konzern durch ein
erneut starkes viertes Quartal den Umsatz und das operative Ergebnis
des Vorjahres leicht übertroffen. Der Umsatz erreichte 1.819,0 Mio.
EUR (2006: 1.801,3 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (operatives EBIT) stieg auf 151,9 Mio. EUR (2006: 148,2 Mio.
EUR). Aufgrund der angekündigten Einmalaufwendungen, die bei
insgesamt 27,6 Mio. € lagen, verringerte sich das EBIT (nach
Einmalaufwendungen) jedoch auf 124,3 Mio. €. Für das laufende
Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen leicht steigenden Umsatz
und ein stabiles operatives EBIT, das erneut durch
Einmalaufwendungen, insbesondere für organisatorische Maßnahmen (IT)
und Beschleunigung von Entwicklungen in Höhe von 20 bis 25 Mio. EUR
belastet werden wird. "Wir wollen mittel- und langfristig noch
anspruchsvollere Ziele erreichen als bisher, deshalb werden wir 2008
besonders in unsere Innovationskraft, in Qualität und Effizienz
investieren", so Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk
Verwaltungs AG. Diese Aufwendungen seien - bei einem mittelfristig
hohen Umsatzwachstum - ein wichtiger Beitrag zu einer mittel- und
langfristig überproportionalen Ertragssteigerung. Stefan Dräger: "Wir
konzentrieren unsere Kraft auf eine mittel- und langfristige
Wertsteigerung des Unternehmens."
Umsatz und Auftragslage in den Geschäftsbereichen
Die positive Umsatzentwicklung resultiert vollständig aus der
ausgezeichneten Wachstumsdynamik der Dräger Sicherheitstechnik, die
ihren Umsatz um 8,2 Prozent auf 637,5 Mio. EUR steigerte, während die
Dräger Medizintechnik mit 1.209,4 Mio. EUR knapp 2,4 Prozent
geringere Umsätze verzeichnete als im Vorjahr. Noch dynamischer als
der Umsatz entwickelte sich der Auftragseingang der Dräger
Sicherheitstechnik, der sogar um 20,3 Prozent über dem Vorjahreswert
lag. Besonders größere Projektaufträge bilden eine hervorragende
Basis für den Umsatz in den Jahren 2008 und 2009. Bei der Dräger
Medizintechnik lag der Auftragseingang um 4,0 Prozent unter
Vorjahreswert.
Ergebnisse der Geschäftsbereiche
Die EBIT-Marge des Dräger-Konzerns liegt mit 8,3 Prozent auf
Vorjahresniveau (2006: 8,2 %). Die Dräger Sicherheitstechnik hat mit
einer Marge von 10,9 Prozent vom Umsatz erstmals die Zielmarge von 10
Prozent übertroffen (2006: 9,3 %). Maßgeblich für diese
Ergebnissteigerung war der Erfolg neuer Produkte und die auf
Marktsegmente orientierte Produkt- und Vertriebsstrategie des
Unternehmens. Die Dräger Medizintechnik hat dagegen mit 8,6 Prozent
die hohe operative EBIT-Marge aus dem Vorjahr von 9,1 Prozent nicht
wiederholen können, da das neue Produktprogramm erst im Verlauf des
Geschäftsjahres 2008 seine Wirkung zu entfalten beginnen wird.
Gleichzeitig ist es dem Unternehmen nicht gelungen, das
außergewöhnlich hohe Projektgeschäft des Jahres 2006 zu kompensieren,
da insbesondere im USA-Geschäft die Ziele für 2007 nicht erreicht
wurden. Zusätzlich belasteten in der Dräger Medizintechnik
Einmaleffekte mit einem Volumen von 23,2 Mio. EUR.
Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie
Der Jahresüberschuss im Dräger-Konzern ist im Geschäftsjahr 2007
durch den Einfluss der Einmalaufwendungen um 17,8 Prozent auf 60,8
Mio. EUR zurückgegangen. (2006: 73,9 Mio. EUR). Damit betrug die
Umsatzrendite 3,3 Prozent (2006: 4,1 %). Aus dem Jahresüberschuss
entfallen 14,6 Mio. EUR auf Anteile konzernfremder Gesellschafter
(2006: 30,3 Mio. EUR), den Aktionären der Drägerwerk AG & Co KGaA
sind 46,2 Mio. EUR (2006: 43,7 Mio. EUR) zuzurechnen. Damit ergibt
sich ein Ergebnis je Aktie von 3,60 EUR für die Stammaktie und von
3,66 EUR für die Vorzugsaktie, das sind jeweils 0,19 EUR mehr als im
Vorjahr.
Zinsen und Steuern
Die Zinsaufwendungen im Dräger-Konzern sind im Geschäftsjahr 2007
trotz höheren Finanzierungsvolumens und ansteigender Zinssätze
konstant geblieben. Maßgeblich dafür waren geringere
Projektfinanzierungen im Geschäftsjahr 2007. Da die erwirtschafteten
Zinserträge ebenfalls angestiegen sind, hat sich der Zinssaldo leicht
verbessert. Die Steuerquote für die Ertragsteuern liegt bei 33,5
Prozent nach 35 Prozent im Vorjahr.
Kennzahlen (Millionen EUR)
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| | 2006 | 2007 | Veränderung |
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| Medizintechnik | | | |
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| Auftragseingang | 1.275,1 | 1.223,5 | - 4,0 % |
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| Umsatz | 1.239,2 | 1.209,4 | - 2,4 % |
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| EBIT vor Einmalaufwendungen | 112,7 | 104,3 | - 7,5 % |
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| Einmalaufwendungen | 0 | 23,2 | |
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| Sicherheitstechnik | | | |
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| Auftragseingang | 611,8 | 735,8 | + 20,3 % |
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| Umsatz | 589,1 | 637,5 | + 8,2 % |
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| EBIT | 54,9 | 69,4 | + 26,4 % |
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| Konzern | | | |
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| Auftragseingang | 1.865,0 | 1.933,9 | + 3,7 % |
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| Umsatz | 1.801,3 | 1.819,5 | + 1,0 % |
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| EBIT vor Einmalaufwendungen | 148,2 | 151,9 | + 2,5 % |
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| Einmalaufwendungen | 0,0 | 27,6 | |
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| Jahresüberschuss | 73,9 | 60,8 | - 17,7 % |
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| Ergebnis je Vorzugsaktie (EUR) | 3,47 | 3,66 | + 5,5 % |
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EBIT = Ergebnis vor Zinssaldo und Steuern vom Einkommen
Vermögens- und Kapitalstruktur
Mit einer Bilanzsumme von 1.637,5 Mio. EUR (2006: 1.636,3 Mio. EUR)
ist das Vermögen des Dräger-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr
stabil geblieben.
Langfristiges Vermögen wächst
Einem Anstieg der langfristigen Vermögensgegenstände um 68,8 Mio. EUR
steht ein Rückgang der kurzfristigen Vermögensgegenstände um 67,5
Mio. EUR gegenüber. Während sich innerhalb der langfristigen
Vermögensgegenstände besonders der Goodwill aus dem Rückerwerb eines
10-Prozent-Anteils an der Dräger Medical AG & Co. KG und der Neubau
für die Medizintechnik in Lübeck auswirkten, waren in den
kurzfristigen Vermögensgegenständen im Wesentlichen rückläufige
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ein Rückgang der
liquiden Mittel maßgeblich. Diese Effekte haben den Anstieg des
Vorratsvermögens überkompensiert. Der Kaufpreis für den
10-Prozent-Anteil an Dräger Medical AG & Co. KG betrug 110 Mio. EUR.
Die Finanzierung erfolgte durch weitere Schuldscheindarlehen, die die
langfristigen Verbindlichkeiten erhöht haben. Durch diese Erhöhung
konnte - in Verbindung mit einem verbesserten Cashflow - der Rückgang
des Eigenkapitals ausgeglichen werden. Gleichzeitig hat das
Unternehmen auch kurzfristige Bankverbindlichkeiten zurückgeführt.
Solide Finanzierung
Das Eigenkapital von 505,5 Mio. EUR deckt 89 Prozent des
langfristigen Vermögens. Unter Einbeziehung des übrigen langfristigen
Fremdkapitals einschließlich der Pensionsrückstellungen sind auch
die gesamten Vorräte und 39 Prozent der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen finanziert. Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen
um 67,5 Mio. EUR auf 322,0 Mio. EUR. Sie beliefen sich am 31.
Dezember 2007 auf das 1,6-fache des EBITDA (2006: 1,3 x EBITDA).
Kapitaleffizienz soll sich verbessern
Das Capital Employed (Konzernvermögen ohne liquide Mittel und latente
Steuern nach Abzug unverzinslicher Verbindlichkeiten) hat sich um 2,5
Prozent auf 933,9 Mio. EUR erhöht, der Return on Capital Employed
(ROCE) blieb mit 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr stabil. Künftig
soll sich die Kapitaleffizienz schrittweise verbessern.
Dividendenvorschlag: 0,55 EUR je Vorzugsaktie
Vor dem Hintergrund des stabilen operativen Ergebnisses schlägt der
Vorstand dem Aufsichtsrat eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte
Dividende vor. Der Hauptversammlung am 9. Mai 2008 soll eine
Dividende in Höhe von 0,49 EUR je Stammaktie und 0,55 EUR je
Vorzugsaktie vorgeschlagen werden.
Ausblick: Investitionen in zukünftiges Wachstum
2008 wird der Dräger-Konzern die Shared-Service-Strategie im Bereich
der administrativen Prozesse ausbauen, um künftig die operativen
Einheiten zu entlasten, Verbundeffekte besser ausnutzen und eine
bessere Kostenkontrolle durch mehr Transparenz zu erreichen. "2008
wird das Unternehmen besonders in Innovationskraft, Qualität und
Effizienz investieren", betont Stefan Dräger. Diese Maßnahmen werden
2008 voraussichtlich zu Einmalaufwendungen in Höhe von 20 bis 25 Mio.
EUR führen.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand bei einem leicht
steigenden Umsatz ein stabiles operatives EBIT. Die
Einmalaufwendungen und die auf hohem Niveau weiter geführten
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sollen dazu beitragen,
mittel- und langfristig überproportionalen Ertragssteigerungen zu
erreichen. Der Dräger-Konzern strebt langfristig anspruchsvollere
Ziele an als bisher. Für die Dräger Medizintechnik erwartet der
Vorstand in der Einführungsphase weiterer Infinity ACS-Komponenten
ein stabiles operatives Ergebnis und für die Dräger
Sicherheitstechnik nach dem hervorragenden Jahr 2007 eine
Stabilisierung des EBIT auf dem Niveau von 10 Prozent.
Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige
Entwicklung des Dräger-Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können
nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen,
die gewisse Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Wir machen in
diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass die oben genannte
Information auf vorläufigen Zahlen beruht. Die Prüfung durch die
Wirtschaftsprüfer ist noch nicht abgeschlossen. Testierte und
detaillierte Finanzzahlen zum Geschäftsbericht 2007 gibt das
Unternehmen am 18.3.2007 anlässlich der Bilanzpressekonferenz in
Lübeck und einer Analystenkonferenz in Frankfurt/Main bekannt. Am
08.05.2007 veröffentlicht der Dräger-Konzern die Zahlen zum 1.
Quartal 2008. Alle weiteren Finanztermine entnehmen Sie bitte unserer
Unternehmenswebsite www.draeger.com unter Investor Center /
Finanzkalender.
Kontakt
Corporate Communications:
Burkard Dillig
Tel. +49 451 882-2185
burkard.dillig@draeger.com
Investor Relations:
Vanina Herbst
Tel. +49 451 882-2685
vanina.herbst@draeger.com
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55
23542 Lübeck, Deutschland
www.draeger.com
Die Pressemitteilung ist auf folgendem Link als PDF abrufbar:
--- Ende der Mitteilung ---
Drägerwerk AG
Moislinger Allee 53-55 Lübeck Deutschland
WKN:
555063; ISIN: DE0005550636; Index: TecDAX, CDAX, HDAX, MIDCAP, Prime
All Share, TECH All Share;
Notiert: Geregelter Markt in Börse Berlin, Geregelter Markt in Börse
Düsseldorf,
Geregelter Markt in Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard in
Frankfurter Wertpapierbörse,
Geregelter Markt in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg,
Geregelter Markt in Niedersächsische Börse zu Hannover,
Geregelter Markt in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse
Stuttgart;