10.07.2008 07:00
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Hugin-News: Novartis International AG

Novartis kauft einen weiteren 51,7%-Anteil an Speedel und gibt Pläne zum Erwerb der restlichen Aktien im Rahmen eines öffentlichen Pflichtangebots bekannt

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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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* Zwischen Novartis und Speedel besteht eine langjährige
Kooperation, die auf der finanziellen Unterstützung der Gründung
von Speedel im Jahr 1998 und der Entwicklung von Rasilez/Tekturna
basiert
* Die Pipeline von Speedel verschafft Novartis Zugang zu
zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Behandlung
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen -einschliesslich einer Reihe von
direkten Reninhemmern
* Die Übernahme von Speedel ermöglicht eine flexiblere und
schnellere Entwicklung von Rasilez/Tekturna und beendet die
Zahlung von Lizenz- und Herstellungsgebühren
* Nach dem Kauf einer 51,7%-Beteiligung für CHF 130 pro Aktie in
bar - direkt von Hauptaktionären von Speedel - hält Novartis
jetzt 61,4% von Speedel
* Novartis wird ein Pflichtangebot unterbreiten, um alle übrigen
Aktien von Speedel zum selben Preis zu erwerbenDiese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Kauf noch eine
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von SPEEDEL-Aktien
dar.
* Zwischen Novartis und Speedel besteht eine langjährige
Kooperation, die auf der finanziellen Unterstützung der Gründung
von Speedel im Jahr 1998 und der Entwicklung von Rasilez/Tekturna
basiert * Die Pipeline von Speedel verschafft Novartis Zugang zu
zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Behandlung
von Herz-Kreislauf-Erkrankungen -einschliesslich einer Reihe von
direkten Reninhemmern * Die Übernahme von Speedel ermöglicht eine flexiblere und
schnellere Entwicklung von Rasilez/Tekturna und beendet die
Zahlung von Lizenz- und Herstellungsgebühren * Nach dem Kauf einer 51,7%-Beteiligung für CHF 130 pro Aktie in
bar - direkt von Hauptaktionären von Speedel - hält Novartis
jetzt 61,4% von Speedel * Novartis wird ein Pflichtangebot unterbreiten, um alle übrigen
Aktien von Speedel zum selben Preis zu erwerbenBasel, 10. Juli 2008 - Novartis gab heute den Kauf einer zusätzlichen
51,7%-Beteiligung an der Speedel Holding Ltd. (SWX: SPPN) bekannt.
Gleichzeitig kündigte Novartis Pläne für ein öffentliches
Pflichtangebot an, um die restlichen Aktien des schweizerischen
Biopharma-Unternehmens zu erwerben.Novartis arbeitet seit Langem mit Speedel zusammen, deren Forschungs-
und Entwicklungspipeline die weltweit führende Position von Novartis
im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorragend ergänzt. Der
Gesamtpreis für die vollständige Übernahme von Speedel - unter
Ausschluss der 9,7%-Beteiligung, die Novartis bereits vor dieser
Transaktion hielt - wird voraussichtlich CHF 907 Millionen (oder rund
USD 880 Millionen) betragen."Dieser Schritt ist eine natürliche Weiterentwicklung unserer
Zusammenarbeit, die mit einem bahnbrechenden Therapieansatz für
Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits sehr erfolgreich
war", erklärte Joseph Jimenez, CEO der Novartis Pharma AG. "Durch die
Integration von Speedel in Novartis können wir die Entwicklung von
Rasilez/Tekturna beschleunigen - insbesondere in Kombination mit
anderen Medikamenten. Darüber hinaus können wir die Entwicklung der
neuartigen Substanzen in der Pipeline von Speedel weiter
vorantreiben."Novartis hatte Speedel im Jahr 1998 finanziell unterstützt und Rechte
für die frühe Phase der Entwicklung von Rasilez/Tekturna (Aliskiren)
zur Verfügung gestellt. Diese Rechte wurden 2002 zurückgekauft.
Novartis führte daraufhin Phase-III-Studien durch, die im Jahr 2007
zur Zulassung des Medikaments in den USA und Europa führten. Es
gehört zu den direkten Reninhemmern, der ersten neuen Klasse von
Bluthochdruck-Medikamenten seit mehr als zehn Jahren.Die Pipeline von Speedel konzentriert sich auf die Behandlung von
Bluthochdruck und setzt nach den viel versprechenden Erfahrungen mit
Rasilez/Tekturna auf die direkte Reninhemmung. Folgeprojekte mit
direkten Reninhemmern sind unter anderem SPP635 (Phase II) sowie
SPP1148 und SPP676 (Phase I). Zu den anderen Projekten gehört
beispielsweise SPP2745, eine Substanz in vorklinischer Entwicklung
aus der Klasse der Aldosteronsynthase-Inhibitoren, die im Hinblick
auf mögliche Vorteile bei der Behandlung verschiedener
Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht wird.Renin ist das entscheidende Enzym an der Spitze des
Renin-Angiotensin-Systems (RAS), das bei der Blutdruckregulierung
eine bedeutende Rolle spielt. Die direkte Reninhemmung gilt als
Therapieansatz mit zusätzlichen Vorteilen - wie beispielsweise
Endorganschutz - gegenüber gängigen Therapien gegen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, chronisches
Nierenversagen und kongestive Herzinsuffizienz. Der American Heart
Association zufolge sind Bluthochdruck und dessen Folgen weltweit die
häufigste Todesursache. Etwa eine Milliarde Menschen sind weltweit
betroffen.Das Medikament, das in den USA unter dem Namen Tekturna und in allen
anderen Ländern als Rasilez bekannt ist, wird von der unangefochtenen
Position von Novartis im Herz-Kreislauf-Bereich weiter profitieren.
Zu verdanken ist diese Position dem Portfolio mit Diovan (Valsartan),
dem weltweit meistverkauften Markenmedikament gegen Bluthochdruck,
sowie einer der höchstbewerteten Aussendienstorganisationen der
Branche.Gegenwärtig werden verschiedene Kombinationstherapien von
Rasilez/Tekturna mit anderen Bluthochdruckmedikamenten in Form von
Einzeltabletten entwickelt. Ein Kombinationspräparat mit einem
Diuretikum ist in den USA bereits zugelassen. Der europäische
Zulassungsantrag wird gegenwärtig geprüft. Ausserdem wird eine
Kombination mit Diovan entwickelt, dem führenden
Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB).Im Rahmen des ASPIRE HIGHER Programms, das von Novartis initiiert
wurde und 14 klinische Studien umfasst, wird das Potenzial der
direkten Reninhemmung bei der Behandlung von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beim Endorganschutz untersucht. Erste
Ergebnisse dürften in den Jahren 2011/2012 verfügbar werden.Nach der Übernahme wird Novartis die Entwicklung von Rasilez/Tekturna
flexibler und schneller vorantreiben können. Ausserdem werden keine
Lizenz- und Herstellungsgebühren an Speedel mehr anfallen.Bedingungen der Transaktion
Am 9. Juli 2008 erwarb Novartis eine zusätzliche 51,7%-Beteiligung an
Speedel durch eine Reihe von ausserbörslichen Transaktionen mit
Hauptaktionären von Speedel für CHF 130 pro Aktie in bar. Dazu zählt
beispielsweise eine 21,5%-Beteiligung von Dr. Alice Huxley,
Mitbegründerin von Speedel und CEO des Unternehmens. Novartis hält
jetzt 4,8 Millionen Aktien von Speedel bzw. 61,4% der ausstehenden
Speedel-Aktien. Am 30. Juni 2008 hatte Speedel 7,8 Millionen
registrierte ausstehende Aktien (bzw. insgesamt 7,9 Millionen Aktien
auf voll verwässerter Basis).Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der Schweiz wird Novartis
ein Pflichtangebot für alle restlichen Aktien von Speedel
unterbreiten. Der Angebotspreis beträgt CHF 130 pro Aktie in bar und
gilt für alle teilnehmenden Aktionäre. Dies entspricht einem
Aufschlag von 80% gegenüber dem volumengewichteten durchschnittlichen
Aktienkurs von Speedel von CHF 72,19 pro Aktie innerhalb der
60 Handelstage vor dieser Bekanntmachung.Die Gesamtkosten für die Übernahme werden auf USD 907 Millionen (oder
rund USD 880 Millionen) geschätzt. Dieser Betrag umfasst USD 928
Millionen für den Erwerb des voll verwässerten Aktienkapitals von
Speedel (unter Ausschluss der 9,7%-Beteiligung, die sich bereits im
Besitz von Novartis befindet) sowie Kosten für die Ablösung von
Wandelanleihen von Speedel zu einem erforderlichen 16%igen Aufpreis
gegenüber dem Nennwert, abzüglich der geschätzten gegenwärtigen
Geldmittel von Speedel. Die Transaktion wird durch die finanziellen
Ressourcen des Konzerns finanziert werden. Die Aktivitäten von
Speedel sollen vollständig in Novartis integriert werden, wobei
jährliche Kostensynergien von rund USD 30 Millionen erwartet werden,
die innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Transaktion erzielt
werden sollen.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die
bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren
beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder
Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen
enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen
verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser
Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der Novartis AG, das
bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde,
zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen
sorgfältig zu lesen.Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Kauf noch eine
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf von Speedel-Aktien
dar. Jegliche Angebote zum Kauf oder Aufforderungen zur Abgabe eines
Angebots zum Verkauf werden ausschliesslich gemäss einem formalen
Angebot durch Novartis erfolgen. Den Aktionären wird dringend
empfohlen, die Bedingungen des Angebots sorgfältig zu lesen, sobald
sie zur Verfügung stehen, da sie wichtige Informationen beinhalten.
In anderen Jurisdiktionen, in denen die Unterbreitung oder die
Annahme eines solchen Angebots geltendes Recht verletzen würde, wird
das Angebot Aktionären weder direkt noch indirekt unterbreitet
werden, noch werden Angebote zum Verkauf angenommen werden.Über Speedel
Speedel ist ein schweizerisches biopharmazeutisches Unternehmen und
eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der
Reninhemmung, einem viel versprechenden Therapieansatz mit
erheblichem Potenzial zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die etwa 80 Mitarbeitenden arbeiten am Firmenhauptsitz und in den
Labors in Basel/Schweiz sowie in den Niederlassungen in New
Jersey/USA und Tokio/Japan. Speedel wurde 1998 als privates
Unternehmen gegründet. Die Aktien des Unternehmens werden seit
September 2005 an der SWX Swiss Exchange gehandelt. Zusätzliche
Informationen stehen unter www.speedel.com zur Verfügung.Über Novartis
Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die
sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf
der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf
Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt
über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie
möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen
generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung
von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das
einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im
Jahr 2007 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des
Konzerns (ohne Desinvestitionen 2007) einen Nettoumsatz von
USD 38,1 Milliarden und einen Reingewinn von USD 6,5 Milliarden. Der
Konzern investierte rund USD 6,4 Milliarden in Forschung und
Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis
Konzerngesellschaften beschäftigen rund 98 000
Vollzeit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in über 140 Ländern.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.novartis.com. # # #
Novartis Investor Relations
Ruth Metzler-Arnold +41 61 324
9980
Pierre-Michel Bringer +41 61 324 Nordamerika
1065
John Gilardi +41 61 324 Richard Jarvis +1 212 830
3018 2433
Thomas +41 61 324 Jill Pozarek +1 212 830
Hungerbühler 8425 2445
Isabella Zinck +41 61 324 Edwin Valeriano +1 212 830
4353 2456Zentrale: +41 61 324
7944
Fax: +41 61 324 Fax: +1 212 830
8444 2405
E-Mail: E-Mail:
investor.relations@novartis.com investor.relations@novartis.com
Novartis Media Relations
Eric Althoff Michael Schiendorfer
Novartis Global Media Relations Novartis Swiss Public Relations
+41 61 324 7999 (Festnetz) +41 61 324 9577 (Festnetz)
+41 79 593 4202 (Mobiltelefon) +41 79 834 6418 (Mobiltelefon)
eric.althoff@novartis.com michael.schiendorfer@novartis.com
E-Mail: media.relations@novartis.com

--- Ende der Mitteilung ---Novartis International AG
Posfach Basel WKN: 904278; ISIN:
CH0012005267; Index: SLCI, SMI, SPI, SLIFE;
Notiert: Main Market in SWX Swiss Exchange, ZLS in BX Berne eXchange;

Aktien in diesem Artikel

Novartis 38,2 -2,5%
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Wichtige Institution
Stümperhafte Vorstände
Sollte abgeschafft werden
Milliardengrab für Steuergelder
Muss umgebaut werden




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