Industrie klagt über hohe Stahlpreise - Gefahr für Konjunktur
"Die enorm gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Stahlpreise stellen die deutsche Industrie derzeit vor besondere Herausforderungen", schrieben die Verbände. "Die Politik muss faire Rahmenbedingungen schaffen." Politisch begründete Eintrittsbarrieren auf dem europäischen Markt und Zusammenschlüsse auf den sehr engen Erz- und Kokskohlemärkten gefährdeten die konjunkturelle Entwicklung. "Daher fordern wir die Europäische Kommission auf, dem Zusammenschluss der Unternehmen BHP Billiton und Rio Tinto nicht zuzustimmen", hieß es in der Erklärung.
Die Verbände sind verärgert darüber, dass die Stahlindustrie in jüngster Zeit die Preissteigerungen der Vorstoffe voll auf die Kunden übergewälzt habe. Dadurch gebe es für Firmen keine Planungssicherheit mehr, vielen würden reduzierte Mengen geliefert und sie müssten länger warten.
Unterzeichnet wurde die Erklärung vom Hauptverband der deutschen Bauindustrie, Verband der Automobilindustrie, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Verband für Schiffbau und Meerestechnik, Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung, Wirtschaftsverband Stahlbau und Energietechnik (SET) und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI)./mt/DP/stw
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