Institute: Wirtschaft der Eurozone wird an Schwung verlieren
Trotz einer anhaltend günstigen Lage am Arbeitsmarkt und steigender Einkommen rechnen die Forscher laut Gemeinschaftsgutachten nicht mit einem Ende der Konsumflaute der Verbraucher. "Mit einer Erholung des Konsums ist in den kommenden Quartalen nicht zu rechnen", hieß es weiter. Zudem werde der Rückgang der Arbeitslosigkeit trotz der anhaltend günstigen Lage am Arbeitsmarkt an Schwung verlieren, prognostizieren die Forscher.
Die positiven Effekte durch höhere Nominallöhne würden zudem durch die hohe Inflation zunichte gemacht. Bei der Preisentwicklung rechnen die Institute in den kommenden Monaten nicht mit einer Entspannung. Im Gegenteil: Im zweiten Quartal dürfte die Teuerungsrate auf 3,6 Prozent steigen und damit den höchsten Quartalswert seit Einführung des Euro Anfang 1999 erreichen. Auch die Ergebnisse der Umfragen zum Verbrauchervertrauen hätten zuletzt zunehmenden Pessimismus ausgestrahlt./jkr/bf
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